Projekterfahrung

Aktuelles

Auszug aus "Thomas Daily", 18. August 2020

SDK übernimmt BPD-Projekt in Leonberg

Die Süddeutsche Krankenversicherung (SDK) erwirbt per Forward Deal die Quartiersentwicklung "Leo" in der Stadtmitte von Leonberg von BPD. Der Entwickler wird die ca. 82 Wohn- und acht Gewerbeeinheiten bis Ende 2023 schlüsselfertig errichten, der Kaufpreis liegt im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Die Planungen für das Vorhaben nördlich der Römerstraße im Bereich zwischen dem "Leo 2000" und der Volksbank laufen schon seit mehreren Jahren. 2019 wurde ein städtebaulicher Vertrag mit dem Investor geschlossen. Das deutschlandweite Portfolio der Krankenkasse wächst mit diesem Kauf auf ein Volumen von ca. 450 Mio. Euro, in den nächsten zwei Jahren sollen weitere 150 bis 200 Mio. Euro angelegt werden. Beraten wurde die SDK bei diesem Projekt vom Investmentmanager albrings + müller ag aus Stuttgart. Clifford Chance hat den Käufer rechtlich beraten, die IWTI aus Stuttgart technisch.

Presseinformation der albrings + müller ag

„Wir wollen etwas zurückgeben“ 

Die albrings + müller ag arbeitet seit mehreren Jahren erfolgreich mit der Stadt Pforzheim zusammen. In den aktuell turbulenten Zeiten will das Unternehmen etwas zurückgeben. Daher spendet die albrings + müller ag jeweils 500 Euro für den Förderverein des Nagoldfreibades sowie für den Förderverein des Wartbergfreibades. Frank Bindszus und Christopher Mauch übergaben die Spendenschecks zusammen mit Oliver Reitz und Markus Epple vom Wirtschafts- und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) an die Vereinsvertreter. „Wir möchten mit unserer Spende auch darauf aufmerksam machen, dass Fördervereine insbesondere in der aktuellen Lage nicht vergessen und unterstützt werden sollten“, so Bindszus.


Bilder: Björn Fix

Information der albrings + müller ag und der Steuerberatungsgesellschaft rgr

Umsatzsteuersenkung - Einsparpotenzial für Bauherren und Entwickler?

Um die wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie zu verringern, hat die Bundesregierung am 3. Juni 2020 ein Konjunkturpaket beschlossen. Teil dieses Konjunkturpakets ist die befristete Absenkung der Umsatzsteuer. Demnach beträgt der Umsatzsteuersatz für den Zeitraum vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2020 statt der aktuellen 19% lediglich 16%. Inwiefern sich diese Maßnahme auf Bauvorhaben auswirkt, haben wir in Kooperation mit Udo Gaschler von der Steuerberatungsgesellschaft rgr Reber Gaschler Roth für Sie zusammengefasst (Stichtag 15. Juni 2020).


Trotz der zeitlichen Befristung der Absenkung der Umsatzsteuer ist es bei Bauvorhaben möglich, die Reduktion um 3% auf den kompletten vereinbarten Nettopreis der Bauleistung zu realisieren. Dies gilt gemäß Bundesfinanzministerium (BMF) auch für Verträge über Bauleistungen, die vor dem 1. Juli 2020 geschlossen wurden und bei deren Abschluss folglich von einem Umsatzsteuersatz von 19% ausgegangen worden ist (Rd.-Nr. 13, Entwurf des BMF-Schreibens vom 12. Juni 2020). Grund dafür ist, dass bei der Abrechnung einer (Bau-)Leistung der Umsatzsteuersatz anzuwenden ist, der zum Leistungszeitpunkt gilt. Eine Bauleistung gilt grundsätzlich zum Zeitpunkt der Abnahme der Gesamtleistung bzw. der Abnahme einer abnahmefähigen Teilleistung als erbracht. Findet die Abnahme zwischen 1. Juli und 31. Dezember 2020 statt, so ist die Bauleistung mit dem abgesenkten Umsatzsteuersatz von 16% zu versteuern. Das Rechnungsdatum oder der Zeitpunkt der Bezahlung der Rechnung sind für die Höhe des anzuwendenden Umsatzsteuersatzes nicht relevant.


Nehmen wir beispielsweise ein Bauvorhaben, dessen Realisierung sich über einen Zeitraum mit unterschiedlichen Steuersätzen erstreckt: Beginn ist im November 2018 und die Fertigstellung erfolgt im Oktober 2020. Der vereinbarte Nettopreis für die Errichtung des Gebäudes beträgt 15 Mio. Euro. Davon wurden bis zum 30. Juni 2020 bereits Abschlagszahlungen in Höhe von 10 Mio. Euro netto zzgl. 19% Umsatzsteuer (1,9 Mio. Euro), d.h. 11,9 Mio. Euro brutto, in Rechnung gestellt. Am 30. Oktober 2020 erfolgt die Abnahme der Gesamtleistung. Damit sind auf die 15 Mio. Euro Nettopreis 16% Umsatzsteuer bzw. 2,4 Mio. Euro zu entrichten. Die Schlussrechnung lautet damit auf 17,4 Mio. Euro brutto. Abzüglich der geleisteten Abschlagzahlungen sind vom Bauherrn noch 5,5 Mio. Euro brutto zu zahlen. Im Vergleich dazu läge der Bruttorechnungsbetrag der Schlussrechnung bei einem Umsatzsteuersatz von 19% bei 17,85 Mio. Euro (inkl. 2,85 Mio. Euro Umsatzsteuer). Der Bauherr müsste noch 5,95 Mio. Euro, d.h. 450.000 Euro, mehr zahlen. Die Differenz von 450.000 Euro entspricht der Umsatzsteuerersparnis. Dies greift allerdings nur, wenn ein Nettopreis vereinbart worden ist.


Zu einer „echten“ Ersparnis wie in unserem Beispiel kommt es bei allen Bauherren, die nicht (voll) vorsteuerabzugsberechtigt sind. Gleiches gilt für vorsteuerabzugsberechtigte Bauherren mit Bauvorhaben, für deren Vermietung sie nicht zur Umsatzsteuer optieren (§ 9 UStG), wie beispielsweise bei der Entwicklung eines Ärztehauses.


Fällt die vertraglich vereinbarte Abnahme der Gesamtleistung bei diesen Bauherren in das zweite Halbjahr 2020, so profitieren sie von der Absenkung der Umsatzsteuer. Sollte dies nicht der Fall sein, dann empfehlen wir unseren Kunden zu prüfen, ob sich Nachträge zum bestehenden Vertrag für abnahmefähige Teilleistungen schließen lassen. Voraussetzung dafür ist gemäß BMF-Schreiben neben Vollendung, Beendung und Abnahme zwischen 1. Juli und 31. Dezember 2020 insbesondere, dass es sich um wirtschaftlich abgrenzbare Teile einheitlicher Leistungen handelt (z.B. Rohbau), für die das Entgelt vertraglich gesondert vereinbart wurde (Rd.-Nr. 20-21, Entwurf des BMF-Schreibens vom 12. Juni 2020). So können Bauherren und Entwickler zumindest für diesen Teil des Bauvorhabens von der Absenkung der Umsatzsteuer profitieren. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass die Gewährleistungsfristen mit erfolgter Teilabnahme zu laufen beginnen.


Umgekehrt sollten alle Bauherren, bei denen die Leistungserbringung von Bauvorhaben in den Zeitraum ab 1. Januar 2021 fällt, Folgendes berücksichtigen: Werden zwischen dem 01. Juli und 31. Dezember 2020 mit 16% versteuerte Abschlagszahlungen geleistet, so ist die Differenz von 3% nach erfolgter Abnahme mit der Schlussrechnung nachzuversteuern. Um dies zumindest teilweise zu vermeiden, lohnt es sich auch hier zu überprüfen, ob sich vom BMF anerkannte Teilleistungen nachträglich vertraglich vereinbaren lassen, die bereits im zweiten Halbjahr 2020 mit 16% Umsatzsteuer teilschlussgerechnet werden können.


Gerne prüfen wir individuelle Projektsituationen und erarbeiten konkrete Einsparpotenziale.


Die albrings + müller ag aus Stuttgart bietet ihren Kunden vollumfängliche Lösungen für immobilienwirtschaftliche und immobilientechnische Fragestellungen. Neben dem Bereich „Entwicklung und Innovation“ (Projektanalysen, Service Development, Verfahrens- und Wettbewerbsbegleitung, Eigene Projekte) umfasst das Leistungsportfolio die Bereiche „Transaktion und Investition“ (Due Diligence, Bewertung, Investment Management sowie Management und Networking), „Bau und Betrieb“ (Bauherrenvertretung, Monitoring, Technisch-wirtschaftliche Beratung / Bestandsoptimierung) und „Prozesse und Organisation“ (Unternehmensberatung, Risikomanagement).


Die Steuerberatungsgesellschaft rgr Reber Gaschler Roth berät Privatpersonen und Unternehmen aller Rechtsformen und Branchen. An den Standorten Weil der Stadt, Kusterdingen und Heidelberg bietet die Kanzlei ihren Kunden eine umfassende Betreuung in steuerlichen Fragen, als Wirtschaftsprüfer und als betriebswirtschaftlicher Berater.

Presseinformation der albrings + müller ag

Tobias Weber verstärkt die albrings + müller ag

Seit April 2020 verstärkt Tobias Weber das Team der albrings + müller ag im neuen Geschäftsbereich der GU-Bauüberwachung. Der Diplomingenieur mit der Fachrichtung Bau kann auf eine langjährige Berufserfahrung bei der Schatz-Gruppe im Schlüsselfertigbau sowie als Führungskraft bei dem Bauüberwachungsunternehmen Gassmann + Grossmann, Part of Drees & Sommer, zurückblicken. Bei Letzterem war der 42-Jährige zuletzt im Construction Management tätig. Als Projektteamleiter verantwortete Weber unter anderem den Neubau der Karosseriefertigung sowie das Neubau-Großprojekt „Factory 56“ mit 168.000 m² für die Fertigung der neuen S-Klasse für die Daimler AG am Standort Sindelfingen.

Als Senior Consultant wird Tobias Weber bei der albrings + müller ag das Themenfeld der GU-Bauüberwachung auf- und weiter ausbauen. Bei der GU-Bauüberwachung werden die Interessen und Belange des Bauherren gegenüber eines Generalunternehmers / -übernehmers (GU bzw. GÜ) in Bezug auf den Bauablauf, die Kosten, Qualitäten und Termine vor Ort auf der Baustelle überwacht. albrings  + müller reagiert damit auf die zunehmende Marktanforderung, da sich die Bauausführung mit einem GU, insbesondere in Partnering- oder Planen / Bauen-Abwicklungsmodellen, immer mehr durchsetzt. Eine Bauleitung nach HOAI wird in diesem Fall durch eine individuelle und projektspezifische Bauüberwachungsleistung ersetzt. In Ergänzung zur Leistung der Bauherrenvertretung betreut albrings + müller somit den kompletten Projektentwicklungszyklus an der Seite des Bauherren. „Der Aufbau des neuen Geschäftsfeldes der GU-Bauüberwachung ist nur die logische Konsequenz, um den hohen Qualitätsanspruch der albrings + müller ag rund um die Immobilie zu komplettieren. Das hat mich überzeugt.“, so Weber über seinen neuen Arbeitgeber. 

Information der albrings + müller ag

Aktualisiert: Einflüsse der COVID-19-Pandemie auf die Wertermittlung

Trotz der getätigten Maßnahmen zur Eindämmung einer Rezession scheint der Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland nicht mehr aufhaltbar. Das ifo-Institut in München rechnet derzeit mit einem Rückgang von 6,2 %. Derzeit sind unterschiedliche Branchen stark betroffen. Der Immobilienmarkt läuft den konjunkturellen Entwicklungen zumeist nach, sodass in der Vergangenheit die Möglichkeit der Krisenplanung bestand. Durch die schnellen Entwicklungen sowie der Ein­schränkungen sind jedoch der Einzelhandel- und Hotelmarkt bereits direkt betroffen, was sich auch auf die Immobilien dementsprechend auswirkt.


Derzeit steht das Immobilieninvestmentgeschäft aufgrund der Einschränkungen und der unabsehbaren Auswirkungen der COVID-19-Pandemie fast vollständig still. An vielen Stellen werden nur bereits laufende Transaktionen noch abgewickelt, viele Investoren warten die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands ab. Im Hinblick auf die Vorlaufzeit von Immobilientransaktionen in Form der Due Diligence und der Kapitalbeschaffung kann damit gerechnet werden, dass ein Anlaufen des Investment­markt erst Ende des Jahres 2020 erfolgen wird. Makler geben aktuell jedoch auch den Hinweis, dass viele Verkäufer ihre Objekte derzeit verkaufsfertig machen. Es kann also davon ausgegangen werden, dass bei einer besseren Abschätzbarkeit der Folgen auch das Transaktionsgeschäft wieder anlaufen wird. Die weiterhin sehr niedrigen Zinsen begünstigen den Immobilieninvestmentmarkt aber auch weiterhin. Die künftige Preisentwicklung sehen viele Investoren nach wie vor stabil, nur rund 6,0 % gehen von deutlich fallenden Preisen aus. Ein ähnliches Transaktionsvolumen wie in den letzten Jahren ist jedoch ausgeschlossen. Bei einer Eindämmung des Coronavirus und einer Erholung Ende 2020 könnte das erste Quartal 2021 dafür umso besser ausfallen, wenn die verschobenen Transaktionen dann nachgeholt werden.


Verzögerungen bei Neubauprojekten halten sich aktuell im Rahmen. Fehlende Materiallieferungen könnten hier jedoch zu späteren Fertigstellungsterminen führen. Das daraus entstehende Risiko ist derzeit noch nicht abschätzbar.


Derzeit ist noch kein kurzfristiger Verkauf von Bestandsimmobilien zu verzeichnen. Gerade auch, weil es an anderen Investmentmöglichkeiten mangelt, ist damit zu rechnen, dass ein panisches Verkaufen der Immobilien kurzfristig nicht stattfinden wird. Bei einer schnellen Eindämmung des Virus kann davon ausgegangen werden, dass auch die Folgen eingedämmt werden können und die konjunkturellen Entwicklungen aufgefangen werden. Von einem starken Preisrückgang bei Immobilien kann kurzfristig nicht ausgegangen werden, ein Abschlag auf Käuferseite ist jedoch denkbar.


Wohnen


Die IW Köln warnt vor einem Rückgang der Wohnimmobilienpreise von bis zu 12 % im schlimmsten Szenario. Je größer die wirtschaftlichen Folgen sind, desto mehr gehen die Preise für Wohnimmobilien zurück. Bei weiter sinkenden Zinsen werden die Preise für Wohnimmobilien allerdings nicht so stark fallen. Es ist derzeit noch nicht abschätzbar, welche Folgen das während der Corona-Krise deutlich verstärkte Home-Office für den Wohnungsmarkt hat.


Es kann vermutet werden, dass der Trend zum Wohnen in den Städten rückläufig ist und es die Menschen wieder in die Randlagen zieht. Aufgrund ungewisser Einkommenssituationen, möglicher Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit ist kurzfristig mit einem Rückgang im Bereich der Neuvermietungen zu rechnen. Darüber hinaus findet kurzfristig auch kein Zuzug aus dem Ausland statt, was die Nachfrage weiterhin senkt. Aufgrund der Absicherungen in Deutschland ist ein großflächiger Mietausfall aber unwahrscheinlich.


Langfristig erscheinen Wohnimmobilien, hauptsächlich in Großstädten, jedoch die sicherste Investment­möglichkeit auf dem Immobilienmarkt zu sein. Wohnen stellt ein Grundbedürfnis dar und wird auch vom Staat abgesichert. Neubauprojekte werden hier also auch langfristig denkbar sein, ebenso wie eine stabile Preisentwicklung. Gerade im einfachen und mittleren Wohnungsbau wird die Nachfrage der Mieter konstant eingeschätzt. Fraglich bleibt, ob bei einer langfristigen Krise noch Objekte auf dem Markt angeboten werden.


Büro


Derzeit nutzen viele Unternehmen die Möglichkeit, ihre Mitarbeiter im Home-Office zu beschäftigen. Inwieweit dies auch nach der COVID-19-Pandemie fortgeführt oder weiter ausgebaut werden soll, ist derzeit noch nicht absehbar – und somit auch nicht, ob hierdurch auch eine direkte Korrelation zu einem geringeren Flächenbedarf besteht. Andererseits könnte der Wunsch, vom Großraumbüro zu Einzelbüros zurückzukehren auch einen Anstieg an Flächenbedarf bedeuten.


Aufgrund der Laufzeiten gewerblicher Mietverträge kann davon ausgegangen werden, dass ein eventueller geringerer Flächenbedarf erst nach dem Auslaufen der derzeitigen Mietverhältnisse bemerkbar wird – also bei der Wiedervermietung alter Flächen. Bei Neu­bauprojekten deutet derzeit noch nichts auf eine schwierigere Vermietbarkeit hin. Gerade in den Big-7 sind die Leerstandsquoten so gering, dass viele Unternehmen in der Vergangenheit nicht ausreichend Flächen anmieten konnten.


Die direkten Auswirkungen von COVID-19 werden sich vor allem im Hinblick auf Insolvenzen und einen Rückgang der Gesamtwirtschaftsleistung zeigen. Es muss kurz- bis mittelfristig mit höheren Mietausfällen und Leerständen gerechnet werden. Besonders bei kleinteiligen Büroflächen kann von einer rückläufigen Nachfrage ausgegangen werden. Co-Working-Spaces, die momentan geschlossen sind oder nur eine sehr geringe Auslastung aufweisen, werden mittelfristig wieder attraktiv werden und könnten eine gute Zwischenlösung im Hinblick auf die Weiterentwicklung des Home-Office darstellen.


Die schlechtere wirtschaftliche Lage wird sich im Liegenschaftszinssatz und auch im Ansatz der Marktmiete bemerkbar machen. Darüber hinaus können gerade bei älteren Objekten höhere Incentives erforderlich werden, um eine Neuvermietung zu ermöglichen. Bei einer rückläufigen Investmentbereitschaft wird sich dies auch auf Büroobjekte ausweiten. Hier kann jedoch mit einem geringeren Wertrückgang als bei Hotel-, Gastronomie- sowie Einzelhandelsimmobilien (ausgenommen Lebensmitteleinzelhandel) ausgegangen werden.


Einzelhandel


Nachdem die meisten Einzelhandelsbetriebe bereits am 17.03.2020 aufgrund der Maßnahmen der Bun­desregierung schließen mussten, kam es bereits zu einem Einbruch der Flächennachfrage sowie zum Teil ausgesetzten Mietzahlungen. Gemäß einer Umfrage von Engel & Völkers bat ein Großteil der Ein­zelhandelsmieter um eine Stundung der Vertragsmiete.


Die derzeitigen rechtlichen Möglichkeiten ermöglichen Mietern nicht, ihre Miete komplett auszusetzen. Viele Mieter versuchen derzeit Mietstundungen zu verhandeln. Diese sollten in einem Nachtrag mit dem Vermieter geregelt werden. Aus möglichen Mietstundungen ergeben sich jedoch noch keine direkten wertrelevanten Einflüsse. Die Möglichkeit der Kündigung des Mietvertrags aufgrund fehlender Mietzah­lungen ist derzeit für die Vermieter ausgesetzt. Aufgrund von üblicherweise langlaufenden Mietverträgen im gewerblichen Bereich wird sich kurzfristig die fallende Nachfrage sowie damit verbundenen sinkenden Mieten widerspiegeln.


Die ersten Einzelhandelsflächen durften in Deutschland in den meisten Bundesländern ab dem 20.04.2020 wieder öffnen; inzwischen dürfen teilweise auch Geschäfte geöffnet werden, deren Fläche über 800 m² liegt. Für einige Nutzungen wurden zudem Sonderregelungen erlassen. Die Auswirkungen der Lockerungen sind derzeit noch nicht abschätzbar. Es kann jedoch damit gerech­net werden, dass sich die wirtschaftliche Lage dadurch noch nicht signifikant verbessert. Die Kauflaune der Bürger erscheint mit Blick auf die Innenstädte weiter sehr gering.


Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie werden im Bereich der Einzelhandelsflächen unterschied­lich stark ausfallen. Während die Flächen für den Lebensmitteleinzelhandel derzeit ein wesentlich geringeres Risiko aufweist, sind die Risiken bei anderen Nutzungen deutlich höher. Auch nach Lockerung der Maßnahmen sind viele Einzelhändler noch geschlossen oder im Geschäftsbetrieb stark einge­schränkt. Dies macht sich beim Umsatz bemerkbar. Gerade im Bereich der Einkaufszentren sind Umsatzmieten keine Seltenheit. Der fehlende Umsatz macht sich so auch direkt beim Vermieter und damit auch im Wert der Immobilie bemerkbar.


Hotel


Die Hotel- und Tourismusbranche ist derzeit eine am meisten betroffene Branche, die gemäß derzeitiger Informationen auch bis Jahresende nicht mit einer Normalisierung rechnen kann. Urlaubsreisen sind derzeit komplett verboten und Geschäftsreisen werden auf ein Minimum gedrückt. Andere Einnahme­quellen wie Veranstaltungen und hoteleigene Gastronomie sind derzeit ebenfalls nicht möglich. Es ist bisher nicht abschätzbar, wann sich die Situation bezüglich Urlaubsreisen wieder normalisiert.


Ohne staatliche Hilfen sind vor allem bei kleinen und mittleren Hotelbetrieben sowie Franchisebetrieben Insolvenzen im großen Umfang möglich. Aufgrund der Langfristigkeit der Einschränkungen im Hotelbereich werden aber auch staatliche Maßnahmen nur im großen Stil einen positiven Effekt auf die Gesamtbranche haben. Viele Betriebe werden nicht gerettet werden können. Für Investoren sind Hotelimmobilien derzeit dementsprechend unattraktiv. Es ist mit einem Rückgang der Verkehrswerte aufgrund fehlender Nachfrage zu rechnen. Es muss auch davon ausgegangen werden, dass bei Neubauhotelobjek­ten, noch vor der Fertigstellung der Gebäude, ein starker Preisrückgang zu verzeichnen sein wird.


Gastronomie


Gastronomiebetriebe sind derzeit ähnlich stark betroffen; sie können derzeit lediglich über Abhol- oder Lieferdienste Einnahmen zu generieren. Den Betrieben gehen in Gesamtdeutschland bis Ende April rund zehn Milliarden Euro an Umsatz verloren. Der Deutsche Hotel- und Gaststätten­verbund Dehoga geht davon aus, dass ohne staatliche Unterstützung ca. jeder dritte Betrieb vor der Insolvenz steht. Besonders kleine Betriebe oder Saison-Gastronomie sind gefährdet.


Derzeit ist noch unklar, wann eine Lockerung der Maßnahmen erfolgen soll. Die COVID-19-Pandemie wird sich durch Insolvenzen, einem damit verbundenen Rückgang der Nachfrage sowie sinkenden Mieten bemerkbar machen. Investments in reine Gastronomie bzw. gemischt genutzte Objekte mit einem hohen Gastronomieanteil werden derzeit von vielen Investoren ausgeschlossen. Mit einem Rückgang der Verkehrswerte ist daher zu rechnen.


Logistik


Die Logistikbranche erscheint derzeit am wenigsten von der Pandemie betroffen. Aufgrund der erhöhten Nachfrage der Lebensmitteleinzelhändler hatten diese kurzfristig sogar zusätzliche Flächen ange­mietet. Diese Anmietungen werden jedoch nicht langfristig erfolgen, da der Flächenbedarf des Lebens­mitteleinzelhandels nach der COVID-19-Pandemie sehr wahrscheinlich auf das Vor-Krisen-Niveau zurückkehren wird. Sollte die Rezession eintreten, wird sich eine rückläufige Kaufkraft in der Zeit der Rezession auch auf Logistikimmobilien auswirken. Die Folgen werden sich erst mittelfristig zeigen.


Derzeit liegt bei Neubaulogistikimmobilien eine Angebotsnachfrage vor und Neubauprojekte werden meist noch vor Baubeginn vermietet. Mit einem starken Mietrückgang wird daher nicht gerechnet. Bei einem allgemeinen Rückgang der Investmentbereitschaft wird auch hier die Nachfrage auf Käuferseite sinken. Allgemein wird jedoch aufgrund des Wandels im Bereich des Handels langfristig mit einer Steigerung der Flächen gerechnet. Darüber hinaus zeigt sich derzeit, dass internationale Just-in-Time Lieferketten durchaus größere Risiken aufweisen. Gerade in der Baubranche sowie der Automobilbranche ergeben sich Ausfälle und Verzögerungen aufgrund von fehlenden Lieferungen aus dem Ausland. Bei einer möglichen De-Globalisierung wird es zu einer Zunahme an Produktionsstät­ten sowie Logistikflächen in Deutschland kommen.


Verkehrswertermittlung in Zeiten der COVID-19-Pandemie


Von pauschalen Abschlägen wird dringend abgeraten. Die Effekte der COVID-19-Pandemie sind für jedes Bewertungsobjekt separat zu ermitteln. Die möglichen Folgen der Pandemie sind derzeit nur in Szena­rien darstellbar. Es ist noch nicht möglich, gesicherte Aussagen zur Wertentwicklung zu treffen.


Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass Immobilien im Bereich des Hotel- und Gastronomiegewerbe, des Handels (ausgenommen Lebensmitteleinzelhandel) sowie der Dienstleistungen eine negative Wert­entwicklung in diesem Jahr erfahren. Die Wertentwicklung von Wohnimmobilien dürfte dagegen weniger stark ausfallen. Vorwiegend in den hochpreisigen Regionen sowie den Big-7 kann von einem geringen Rückgang der Werte ausgegangen werden. Die Situation wird nach wie vor genau untersucht und beo­bachtet.


Ein pauschaler Abschlag auf Wohnmieten und Liegenschaftszinssätze erscheint derzeit nicht gerechtfertigt und aktuell nicht angemessen. Mittelfristig kann jedoch damit gerechnet werden, dass die Werte in mittleren und günstigen Lagen stärker zurückgehen. Dies wird sich hauptsächlich in der geringen Investmentbereitschaft und den damit verbundenen höheren Liegenschaftszinssätzen sowie den tendenziell stagnierenden Mieten widerspiegeln.


Die Wertentwicklung aufgrund der COVID-19-Pandemie lässt sich erst mittelfristig abschätzen. Gerade bei gewerblichen Objekten werden viele Mietverträge noch einige Jahre laufen. Sollten die Betriebe nicht insolvent gehen, werden nach der Lockerung der Maßnahmen vermutlich auch die Mietausfälle auf ein normales Maß zurückgehen. Eine pessimistischere Ansicht der Investoren wird sich jedoch in der Risi­koeinschätzung der Objekte widerspiegeln. Es kann wieder mit einer Annäherung der Beleihungs- und Verkehrswerte gerechnet werden.


Da derzeit noch kein Ende der Maßnahmen festgesetzt wird, ist eine langfristige Krise bei Andauern der Pandemie und der Einschränkungen der Bundesregierung möglich. Sollte sich diese weltweit auswirken, wird sich eine Weltwirtschaftskrise in einem ähnlichen Ausmaß wie 2008 / 2009 ergeben. Dementsprechend käme es auch zu einem Rückgang der Nachfrage von Immobilieninvestitionen und einem extremen Preisrück­gang der Immobilien aufgrund von sinkenden Marktmieten, schwierigerer Vermietbarkeit und dem höheren Risiko für den Eigentümer.


Gegen einen Rückgang der Investments spricht jedoch die weitere Zinssenkung durch die Notenbank und die damit verbundene Suche nach anderen Anlageklassen als der Sparanlage. Die COVID-19-Pan­demie hat auch gezeigt, dass Anlagen in Aktien und Rohstoffen von einer solchen Pandemie betroffen sind. Die Auswirkungen zeigen sich hier sehr kurzfristig. Die gelockerte Geldpolitik war ein Grund des Immobilienbooms der letzten Jahre. An dieser Situation hat sich aufgrund der COVID-19-Pandemie wenig verändert. Auch war das letzte Jahr besonders von einem geringen Angebot und einer hohen Nachfrage geprägt. Es kann daher damit gerechnet werden, dass sich nach einer Lockerung der Maßnahmen die Nachfrage wieder stabilisiert. Kurzfristig werden die Assetklassen Wohnen, Lebensmittelein­zelhandel und Logistik am attraktivsten für Investoren sein, da hier die Auswirkungen der Pandemie am geringsten erscheinen.


Fazit


Eine klare Aussage bezüglich der Wertermittlung auf dem Gesamtimmobilienmarkt ist derzeit nicht möglich. Etwaige COVID-19 bedingte Abschläge müssen für jedes Objekt separat analysiert werden. Eine Verkehrswertermittlung ohne Hinweis auf den derzeitig nicht bestehenden normalen Geschäftsverkehr ist derzeit nicht sachgemäß. Eine korrekte Einschätzung der Verzinsung und Renditeerwartung der Investoren kann erst nach erfolgten Transaktionen bestimmt werden. Die albrings + müller ag beobach­tet die Situation weiterhin, sowohl in Hinblick auf den Vermietungs- als auch den Transaktionsmarkt. 

Auszug aus "Schwäbische Zeitung", 02. Mai 2020

Projektstudie zum Riedlinger Ärztehaus: Niedrige Rendite ist ein Problem

In Abstimmung mit dem Landkreis hat die Stadt Riedlingen die albrings + müller ag mit der Erstellung einer Projektstudie zur ambulanten Gesundheitsversorgung in Riedlingen beauftragt. Bei der Sitzung des Verwaltungs- und Finanzausschusses des Kreistages in Biberach wurde sie in wesentlichen Teilen vorgestellt. David Matthäus und Frank Bindszus waren dazu aus Stuttgart nach Biberach gekommen und erhielten viel Lob aus den Reihen der Kreisräte.


Aufgetragen war ihnen unter anderem, die Rahmenbedingungen für ein Ärztehaus zu erkunden, eine grobe Markt- und Standortanalyse zu erstellen, zu der auch das Renditeniveau zählt, und die Entwicklungsperspektiven und Varianten sowie eine statische Wirtschaftlichkeitsanalyse aufzuzeigen, Optimierungspotenziale zu analysieren und Handlungsempfehlungen zu erarbeiten.

Presseinformation der albrings + müller ag

Süddeutsche Krankenversicherung (SDK) kauft Office Portfolio für über 100 Mio. € von Gold Tree

Die SDK aus Fellbach hat sich bereits im Dezember in einer Off-Market Transaktion zwei Bürobestandsobjekte in Leipzig und Ratingen gesichert. Das Closing fand Ende März statt. Das Objekt in Leipzig wurde im Rahmen eines Asset Deals angekauft, befindet sich in der Nähe des Hauptbahnhofs und ist mittelfristig vermietet. Das Objekt in Ratingen wurde mittels eines Share Deals übernommen, liegt im Teilmarkt Ratingen-Ost und ist mittelfristig vermietet. Für beide Objekte wurde im Paket ein Kaufpreis von über 100 Mio. € vereinbart. Es war der fünfte Ankauf der SDK im letzten Jahr.


Durch die Übernahme der weiteren Büroobjekte erhöht sich das deutschlandweit verwaltete Portfoliovolumen der SDK, welches innerhalb von zwei Jahren aufgebaut wurde, auf über 400 Mio. €. Den Akquise- und Ankaufsprozess begleitete der Investment Manager albrings + müller ag aus Stuttgart.


Die SDK bleibt in Abhängigkeit der weiteren Entwicklungen im Zuge der Corona-Pandemie auf Ankaufskurs und möchte in den kommenden zwei Jahren deutschlandweit weitere Wohn- und Büroimmobilien für 150 bis 200 Mio. € p.a. zukaufen - sowohl in A- und B-Städten als auch in den dazugehörigen Regionen sowie in attraktiven C-Städten.


Rechtlich und steuerlich wurde die SDK von Clifford Chance aus Frankfurt und Düsseldorf sowie technisch von Drees & Sommer aus Frankfurt begleitet. Gold Tree wurde seitens Montano Asset Management, Noerr Rechtsanwälte und Fair Audit beraten.


Die SDK ist einer der führenden Gesundheitsspezialisten im Markt der privaten Krankenversicherung. Sie unterstützt ihre Versicherten dabei, gesund zu bleiben und wieder gesund zu werden. Ein Leben lang, Privatkunden ebenso wie Firmenkunden. Mit rund 815 Millionen Euro Beitragseinnahmen zählt die SDK zu den 15 größten privaten Krankenversicherern in Deutschland. Die SDK ist Partner der Volksbanken Raiffeisenbanken in Süddeutschland. Ca. 800 Beschäftige im Innen- und Außendienst sorgen für leistungsstarke Beratung und unkomplizierte Unterstützung.

Information der albrings + müller ag

Einflüsse der COVID-19-Pandemie auf laufende Bauprojekte

Als Bauherrenvertreter ist es unsere Mission, die Bauprojekte unserer Kunden wohlüberlegt zu steuern – auch in turbulenten Zeiten. Ebenso sind unsere Kunden im Rahmen unserer Monitoring-Projekte auf belastbare Einschätzungen und Analysen angewiesen. Die Bedarfe unserer Kunden und ihrer Stakeholder haben wir dabei immer im Blick, ebenso wie die individuellen Gegebenheiten der Bauprojekte und ihrer Projektstadien.


Im nachfolgenden Text geben Frank Bindszus, Dr. Christian Kron und Felix Kerner einen Einblick in unsere laufenden Projekte. Durch unser breites Netzwerk stehen wir außerdem in stetigem Kontakt mit mehreren namhaften Anwaltskanzleien und haben uns umfassend zu den rechtlichen Aspekten der COVID-19-Einflüsse informiert. Wir überprüfen unsere laufenden Bauprojekte stetig und freuen uns, aktuell einen positiven Zwischenstand berichten zu können.


COVID-19-Pandemie: Höhere Gewalt


Sofern keine anderen Regelungen in den Verträgen vereinbart wurden, gilt die VOB/B. Die COVID-19-Pandemie ist im Sinne der VOB/B als höhere Gewalt einzustufen, wodurch die Verlängerung der Ausführungsfristen durch den Auftraggeber nach derzeitigem Kenntnisstand hinzunehmen sind. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sich Auftragnehmer in jedem auftretenden Verzugsfall auf die Pandemie berufen können. Bei Zugang eventueller Behinderungsanzeigen oder der Anmeldung von Mehrkosten durch den Auftragnehmer wird dem Auftraggeber empfohlen, diese sehr genau zu prüfen, ggf. so schnell als möglich zu widersprechen und den Auftragnehmer zur Darlegung von konkreten Nachweisen aufzufordern (Menold Bezler, März 2020). Dies kann beispielsweise in Form eines „Corona-Tagebuches“ geschehen, in welchem die projektspezifischen Meldungen und Ereignisse regelmäßig dokumentiert werden.


Projekte in der Planungsphase


Zur laufenden Evaluierung der Projekte gehört insbesondere das Hinterfragen von Rahmenterminplänen. Ein von uns betreutes Projekt im Kreis Ulm, welches sich aktuell in einer frühen Projektphase befindet, wurde im Hinblick auf die Corona-Pandemie neu aufgesetzt. Eine ursprünglich für die kommenden Wochen geplante Bedarfsplanung, die von zwischenmenschlichem Austausch und Mitarbeiterpartizipation lebt sowie Change Management-Komponenten beinhaltet, wird aktuell nicht aktiv eingegangen. Wir sehen, dass Workshops – wie sie an dieser Stelle unabdingbar sind – so nicht zielführend stattfinden können, auch nicht mit IT-Unterstützung. Vielmehr konzentrieren wir uns daher zunächst auf die strategische Konzeption des Bauprojekts – um dann, wenn die COVID-19-Pandemie überstanden ist, mit einem starken Projekt-Set-Up durchzustarten.


Bei Projekten, die sich aktuell in der Planungsphase befinden, haben wir die Erfahrung gemacht, dass uns unser hoher Digitalisierungsgrad zugutekommt. Durch die Implementierung und aktive Nutzung einer Kommunikationssoftware können Abstimmungen und Besprechungen weiterhin problemlos abgehalten werden. „Es können sogar gezielter Entscheidungen getroffen werden, da die Akteure aktuell greifbarer sind“, so Dr. Christian Kron, Senior Consultant bei der albrings + müller ag. Lediglich die Kommunikation mit Behörden ist derzeit nicht uneingeschränkt möglich.


Projekte in der Realisierungsphase


Auf allen von uns betreuten Baustellen wird aktuell gearbeitet. Senior Consultant Frank Bindszus ist verantwortlich für ein Bauprojekt in Fellbach – aktuell in der Realisierung – und überzeugt vom angewendeten Partnering-Modell: „Alle sind hochmotiviert, die Baustelle schnell voranzutreiben“, berichtet er. Unter Berücksichtigung aller Regelungen arbeiten die Bauarbeiter weiter, teilweise sogar schneller als geplant. „Die Kapazitäten sind da.“ Eine Herausforderung stellten aber Lieferschwierigkeiten dar: Aufgrund der Grenzschließungen konnte Stahl aus Frankreich nicht angeliefert werden. „Wir konnten aber innerhalb kürzester Zeit auf Produkte aus Deutschland umstellen“, so Bindszus. Vor diesem Hintergrund werden alle Bauprodukte, die in den kommenden Wochen benötigt werden, stetig auf ihre Verfügbarkeit überprüft. Auch hier findet die Kommunikation via Online-Plattformen erfolgreich statt. Bei einem im Rohbau befindlichen Bauprojekt im Kreis Karlsruhe lassen sich gar positive Einflussgrößen feststellen: „Da auf anderen Baustellen Kapazitäten frei wurden, konnte hier die Arbeitskapazität durch den Generalunternehmer aufgestockt werden“, so Kron. Inzwischen wurde bereits die Decke des ersten Obergeschosses errichtet – acht Wochen vor Termin und trotz erhöhter Sicherheitsanforderungen auf der Baustelle. Auch Kron weiß von Lieferengpässen durch Grenzschließungen. „Durch aktive Steuerung und einen engen Austausch haben wir das aber im Griff.“


„Insbesondere in der aktuellen Situation zeigt sich, wie wichtig eine zielführende und regelmäßige Kommunikation mit allen Projektbeteiligten ist“, sagt Felix Kerner, der die Verantwortung für zahlreiche Monitoring-Projekte trägt. So werden die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie regelmäßig neu bewertet und den Kunden sachlich zurückgespiegelt.


Die weiteren Auswirkungen auf die Bauwirtschaft und auch das politische Vorgehen sind weiterhin ungewiss. Bindszus, Kron und Kerner aber sind zufrieden mit der momentanen Situation bei allen laufenden Bauprojekten. „Natürlich gibt es viele Einflüsse von außen, die gerade auf uns einwirken. Gleichwohl nehmen wir die Herausforderungen an und suchen nach individuellen Lösungen. Als Bauherrenvertreter halten wir unseren Kunden – die aufgrund der aktuellen Situation ihren Fokus auf andere Themen legen müssen – den Rücken frei.“


Hinweis: Die albrings + müller ag übernimmt keine Haftung für die obige Zusammenfassung der juristischen Einschätzungen. Der Input der Anwaltskanzleien wurde bestmöglich wiedergegeben. Es wird zwingend empfohlen, eine einzelfallbezogene juristische Prüfung vorzunehmen.


Information der albrings + müller ag

Einflüsse der COVID-19-Pandemie auf die Wertermittlung

Aktuell stellt uns die COVID-19-Pandemie alle sowohl privat als auch geschäftlich vor große Herausforderungen. Neben allen anderen Bereichen unserer Gesellschaft zeigt das neuartige Corona-Virus auch erste Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft. Die branchenspezifischen Folgen sind jedoch komplex und derzeit nicht vollumfänglich abschätzbar.


Wir stehen aktuell im intensiven Austausch mit einigen Fachverbänden und Recherche-Häusern, um mögliche Einflüsse der „Corona“-Pandemie auf laufende und anstehende Projekte und Mandate zu analysieren. Unseren aktuellen Wissensstand (Stichtag 30.03.2020) haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst. In den kommenden Wochen und Monaten halten wir Sie über neue Entwicklungen auf dem Laufenden.


Wertentwicklung von Immobilien


Immobilien gelten, aufgrund des stetigen Anstiegs der Immobilienpreise in den letzten 10 Jahren, als sehr hoch bewertet. Es ist davon auszugehen, dass das Corona-Virus als eine schwere negative externe Störung zu sehen ist. Neben den unmittelbaren Einflüssen auf die Immobilienmarktentwicklung wird sich eine schwächere Beschäftigungs- und Einkommensentwicklung ebenfalls negativ auswirken. Die signifikanten Steigerungen der letzten Jahre werden erwartungsgemäß nicht fortgeführt; der Verlauf wird abflachen.


Entwicklung des Zinsniveaus


Die Zinsen werden voraussichtlich aufgrund der derzeitigen Situation noch weiter gedrückt. Kurzfristig ist von volatilen Entwicklungen auszugehen. Die weitere Entwicklung hängt von den Infektionszahlen ab. Solange diese weiter steigen, kann nicht von einer nachhaltigen Aufwärtsbewegung bei Aktien und Unternehmensanleihen ausgegangen werden. Mittel- bis langfristig wird jedoch erwartet, dass die bisher geltenden Anlagetrends (Zinsniveau) weiterbestehen.


Auswirkungen auf Transaktionen


Gemäß der HypZert ist – bedingt durch die Einschränkungen in den Bereichen Tourismus, Gastronomie, Veranstaltungen sowie Einzelhandel (ausgenommen täglicher Bedarf) – damit zu rechnen, dass aufgrund der massiven Umsatzeinbußen ein Rückgang der Investorennachfrage zu erwarten ist. Die HypZert erwartet, dass die anstehende Rezession auch die Bereitschaft in Immobilien zu investieren mindern wird.


bulwiengesa geht davon aus, dass es nicht zu einem massiven Einbruch der Kaufpreise kommt, sondern die Transaktionszahlen abnehmen. Betroffen sein werden insbesondere die Nutzungsarten Hotel und Einkaufszentren.


Nach Beobachtung des BIIS (Bundesverband der Immobilien-Investment-Sachverständigen) wird an den geplanten Transaktionen festgehalten und es werden auch weitere Ankäufe in der überschaubaren Zukunft geplant.


Durchführung von Immobilienbewertungen


Der BIIS geht davon aus, dass auch weiterhin Immobilienwertermittlungen erfolgen können, diese allerdings mit mehr Unsicherheiten behaftet sind. Unsicherheiten seien jedoch im Rahmen der Immobilienwertermittlung immer vorhanden, denn marktübliche Ansätze sind immer nur Schätzwerte.


Aufgrund der derzeitigen Einschränkungen sind Objektbegehungen im Rahmen der Wertermittlung gar nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich. Die BIIS geht derzeit davon aus, dass eine Erstbewertung erstellt werden kann, wenn eine ausreichende Dokumentation erfolgt. Die Begehung ist nach Aufhebung der Einschränkungen durchzuführen. Der Kaufpreis sollte aufschiebend bedingt vereinbart werden. Voraussetzungen hierfür sind eine finale TDD (Technische Due Diligence) sowie eine vorliegende LDD (Legal Due Diligence).


Unser Vorgehen


Die albrings + müller ag beobachtet das aktuelle Marktgeschehen und setzt vorgegebene Empfehlungen der Verbände um. Zum aktuellen Zeitpunkt können noch keine Empfehlungen bezüglich konkreter Abschläge aufgrund der COVID-19-Pandemie bei Eingangsparametern der Wertermittlung gegeben werden. Jedem aktuell laufenden Bewertungsmandat wird eine entsprechende Risikohaltung zugrunde gelegt.


Unser gesamtes Team der albrings + müller ag ist erfreulicherweise aktuell gesund. Aufgrund unseres hohen Innovations- und Digitalisierungsgrades haben wir bereits vor drei Wochen als eines der ersten Unternehmen in unserer Branche komplett auf Homeoffice umgestellt. Begehungen finden jedoch nach wie vor auch derzeit, unter Einhaltung aller Sicherheits- und Hygienestandards, statt. Wir sind daher auch in dieser außergewöhnlichen Zeit voll handlungsfähig. Gerade in turbulenten Zeiten können Sie sich auf uns verlassen und wir sind in gewohnter Weise für Sie und Ihre Projekte im Einsatz!

Auszug aus "Immobilienmanager", 03. Februar 2020

Investa Real Estate erwirbt Büroportfolio in Kiel

Investa Real Estate hat ein Büroportfolio im Zentrum von Kiel von der Hamburg Commercial Bank AG erworben. 


Das Portfolio besteht aus mehreren Objekten und verfügt über eine Fläche von rund 40.000 Quadratmetern.


Die Investa Capital Management GmbH, welche bereits den Ankauf verantwortete, ist für das Asset Management verantwortlich. Vermittelt wurde das Objekt durch BNP Paribas Real Estate GmbH. Rechtlich wurde die Transaktion für den Käufer von P+P Pöllath + Partner, Berlin, und technisch von albrings + müller ag, Stuttgart, begleitet. 

Auszug aus dem „Baustellen-Newsletter“ der SDK, Ausgabe 01. Dezember 2019

Die Bauherrenvertretung: Koordinator, Berater und manchmal auch Nervensäge

Einen solchen Bau wie unsere neue Hauptverwaltung macht man nicht alle Tage. Daher stand für uns [die Süddeutsche Krankenversicherung] früh fest, dass wir uns externe Unterstützung durch eine Bauherrenvertretung ins Boot holen. Dies sind die Kollegen der albrings + müller ag, namentlich Frank Bindszus und Moritz Höfer. Sie unterstützen uns bei diesem komplexen Projekt und bringen ihre jahrelange Bauexpertise ein. 

Deshalb haben sie gleich mehrere Funktionen auf einmal. Sie helfen bei der Abstimmung unterschiedlicher Themenbereiche, erinnern, falls nötig, an fehlende Inhalte und stehen mit Rat und Tat zur Seite, wenn Entscheidungen getroffen werden müssen. Kurzum: Sie sind Koordinator, Berater und auch manchmal Nervensäge in einem. Gerade deshalb sind sie für uns so wichtig bei diesem Großprojekt.


Drei Fragen an ... Frank Bindszus und Moritz Höfer


Wie lange begleiten Sie die SDK schon und was waren bislang aus Ihrer Sicht die größten Hürden?


Bindszus: Gestartet sind wir bereits Mitte 2017 mit einer vorbereitenden Funktionsanalyse, um die Bedarfe der verschiedenen Bereiche bei der SDK erst einmal ganz grob zu erfassen. Kurz darauf kam dann der Architektenwettbewerb und seitdem geht es Schlag auf Schlag.


Höfer: Die größten Probleme in den vergangenen Monaten hat uns vor allem die Baulogistik gemacht. Zum einen, weil ja rundherum schon sehr viel gebaut wird und zum anderen, weil wir nur eine, nicht besonders große, Zufahrt auf das Grundstück haben.


Bindszus: Das schwierige Marktumfeld ist auch eine große Herausforderung. Die Baubranche boomt, die Firmen sind viele Monate im Voraus verplant und auch die Preise sind entsprechend. Trotzdem sind wir aktuell mit der Zeit und den Kosten gut auf Kurs. Darüber hinaus war es sehr wichtig, dass wir schon im Vorfeld mit allen Fachplanern ein gutes Team bilden, damit die weitere Arbeit auf einer guten Vertrauensbasis steht. Das haben wir, wie ich meine, sehr gut hinbekommen, denn trotz der teils stressigen Tage sind alle mit vollem Eifer dabei.


Was genau machen Sie eigentlich im Rahmen der Bauherrenvertretung?


Höfer: Wir unterstützen den Bauherrn, also die SDK bzw. Herrn Wurster, im Grunde wo wir können, sowohl fachlich als auch in Bezug auf die Kapazitäten.


Bindszus: Zusammenfassend könnte man sagen, dass wir über die Strukturierung des Projekts, über die Vertragsgestaltungen, über die Termineinhaltung bis hin zur Kostenüberwachung sozusagen die „Wing Men“ von Herrn Wurster sind, also der linke und rechte Flügel.


Was schätzen Sie an der Zusammenarbeit mit der SDK und was nicht so sehr?


Bindszus: Toll ist, dass der gesamte Vorstand voll und mit Begeisterung hinter dem Projekt steht. Das ist aus unserer Erfahrung heraus nicht immer so, aber enorm wichtig, um schnelle und klare Entscheidungen herbeizuführen. Die Wege sind für uns im Projekt kurz, das macht das Arbeiten sehr angenehm. 


Höfer: Man spürt deutlich, dass alle trotz des Umfangs und der Komplexität bei diesem Bauvorhaben richtig Lust auf das Projekt haben. An der einen oder anderen Stelle haben wir allerdings den Eindruck, dass sich diese Begeisterung nicht über alle Ebenen durchzieht. Angesichts der großen Veränderungen ist das natürlich auch verständlich. Aber mit dem Bau entsteht etwas wirklich Tolles für alle bei der SDK. Da wäre es schön, wenn z.B. bei Veranstaltungen etwas mehr Feedback kommen würde. Aber das ist Jammern auf sehr hohem Niveau. Die Unterstützung für das Projekt ist insgesamt wirklich super.


Bindszus: Ja, das stimmt. Das Gemeinschaftsgefühl ist sehr stark und das motiviert alle Beteiligten. So macht das Ganze wirklich großen Spaß.

Auszug aus „ImmobilienZeitung“, Pressemitteilung vom 27. November 2019

Duisburg: Kuwaitis kaufen das Neudorfer Tor

L'Etoile Properties hat für das kuwaitische Family-Office Saud Abdulaziz Al-Rashed Group of Companies das Bürogebäude Neudorfer Tor in Duisburg erworben. Die Immobilie aus dem Jahr 2005 verfügt über eine Mietfläche von 6.995 qm sowie 114 Tiefgaragenstellplätze. Verkäufer war die Wohninvest-Gruppe, die das Value-add-Objekt Ende 2016 von der städtischen Duisburger Immobiliengesellschaft Gebag erworben hatte.


Aktuell zählen der Medizinische Dienst der Krankenversicherung Nordrhein sowie der Callcenter-Betreiber Concentrix zu den Mietern. Die Käufer wurden rechtlich und steuerlich von Clifford Chance und technisch von albrings + müller beraten. Wohninvest wurde beim Verkauf rechtlich von der Kanzlei Kasper Knacke beraten. Die Transaktion wurde von Brockhoff & Partner Immobilien vermittelt.

Presseinformation der albrings + müller ag

albrings + müller vergibt ein Deutschlandstipendium

Das Deutschlandstipendium fördert begabte und leistungsstarke Studierende, die neben überdurchschnittlichen Leistungen auch persönliches und gesellschaftliches Engagement zeigen. Die monatliche Förderung der Stipendiaten wird hälftig vom Bund übernommen und hälftig von Förderern wie Unternehmen oder Privatpersonen. Die albrings + müller ag zählt seit diesem Jahr auch zu den Förderern und ist stolz, mit Madeleine Unger eine engagierte und ambitionierte Studentin fördern zu können.


Die Masterstudentin im Studiengang International Project Management an der Hochschule für Technik Stuttgart wird von albrings + müller ein Jahr ein Deutschlandstipendium erhalten. Christian Albrings überreichte der Studentin die Urkunde während der feierlichen Verleihungszeremonie.

Auszug aus „Badische Zeitung“, 17. Oktober 2019

Einwohnerversammlung berät, wie Gottenheim sich entwickeln soll

In der Einwohnerversammlung in Gottenheim sind zwei Konzepte für die Bebauung der Bahnhofsachse und des Kindergartens vorgestellt worden. Der Gemeinderat entscheidet im November.

Zwei unterschiedliche Konzepte zur möglichen Bebauung der Bahnhofsachse und des bisherigen Kindergartengeländes in Gottenheim stellten Bürgermeister Christian Riesterer und Peter Gresens vom Immobilienentwickler albrings + müller in einer Einwohnerversammlung vor. Ende November soll sich der Gemeinderat dann für ein Konzept entscheiden, das anschließend mit einer Bürgerbeteiligung im Detail ausgestaltet werden soll.


Die Vorgeschichte


Schon lange habe es Überlegungen zur Neugestaltung der Ortsmitte gegeben, erklärte der Bürgermeister. 2008 wurde der Ortskern dann ins Landessanierungsprogramm aufgenommen, aus dem auch rund 1,4 Millionen Euro für den neuen Kindergarten stammen. Im April kommenden Jahres wird dieses Programm voraussichtlich auslaufen. In der Folge erstellte das Büro Steg ein Entwicklungskonzept für das Areal, im Jahr 2012 fand ein Bürgerbeteiligungsprozess statt. Zentrale Themen waren das Wohnen im Alter, die Schaffung günstigen Wohnraums und von Begegnungsmöglichkeiten. Im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung gewann das Architekturbüro Grünenwald und Heyl mit einem Konzept, das neben einem Kindergarten auch eine Mensa und einen Festsaal enthielt. Das Projekt wurde aber aus Kostengründen später allein auf den Kindergarten reduziert. In einer Machbarkeitsstudie zeigte später der Immobilienentwickler albrings + müller auf, dass sowohl die Bahnhofachse als auch das bisherige Kindergartengelände gut zu bebauen seien und hier die Ziele der Gemeinde verwirklicht werden könnten.


Der erste Entwurf


Der zentrale Punkt des ersten Entwurfs der Orbau-Firmengruppe aus Zell am Harmersbach ist die Schaffung von Wohneigentum in verschiedenen Größen. Auch Mehrgenerationen-Wohnen, Gewerbeflächen und preisgebundener Wohnraum, für den die Gemeinde ein Vorschlagsrecht bekommen könne, seien dabei möglich. Auf dem Kindergarten-Areal sollen zwei L-förmig angelegte 7,25 Meter hohe zweigeschossige Gebäudekomplexe mit 16 Wohneinheiten und einer Wohnfläche von 1.150 Quadratmetern entstehen. Vier davon sollen ebenso wie an der Bahn altersgerecht und zwei preisgebunden sein, vorgesehen sind zudem eine kleine Tiefgarage und zusätzliche oberirdische Stellplätze. An der Bahnhofsachse sieht das Konzept ebenfalls eine zweigeschossige Bebauung vor, hier würden in drei L-förmigen Gebäuden 20 Wohneinheiten mit 1450 Quadratmetern Wohnfläche und optional eine Gewerbeeinheit entstehen.


Der zweite Entwurf


Im Gegensatz zum ersten Entwurf sollen beim zweiten Entwurf des Bauvereins Breisgau in Bietergemeinschaft mit der Pfarrpfründe-Stiftung keine Eigentumswohnungen entstehen. Vielmehr möchte der Bauverein sie später im Bestand der Genossenschaft halten und vermieten. Auch Service-Wohnen und sich daran anschließende ambulante betreute Wohngemeinschaften, weitere Plätze für eine Kleinkindbetreuung und Gewerbeflächen sind im erarbeiteten Konzept vorgesehen. Die meist barrierearmen Wohnungen stünden so stets als Mietwohnungen für die Gemeinde, die ein Vorschlagsrecht für die Belegung bekommen soll, zur Verfügung. Weiterhin sind Fördermittel aus dem Programm Bezahlbares Genossenschaftliches Wohnen Baden als Mietzuschuss mit einkalkuliert. Auf dem Kindergarten-Areal sind drei dreigeschossige Häuser mit 11,70 Metern Höhe vorgesehen, die sich um einen zentralen Innenhof als Begegnungsraum gruppieren. Über einer großen gemeinsamen Tiefgarage könnten so 27 Wohneinheiten und eine Senioren-Wohngemeinschaft mit rund 2.020 Quadratmetern Wohnfläche entstehen. An der Bahn soll nach dem Entwurf ebenfalls bis zu 11,50 Meter hoch und dreistöckig gebaut werden, hier sind sechs Doppelhaushälften im westlichen Bereich und zwei größere Mietshäuser vorgesehen, die dann zusammen 36 Wohneinheiten und eine Arztpraxis mit rund 2.480 Quadratmetern nutzbarer Fläche beherbergen könnten.


Diskussion und weiteres Vorgehen


Seitens der rund 120 interessierten Einwohner kam wenig Kritik auf, einzig die Frage der Verkehrsbelastung und der Parkplätze wurde aufgeworfen. Die Anwesenden nutzten aber die Möglichkeit, die Pläne, die auch auf der Gemeindehomepage und im Rathaus einsehbar sind, genau zu studieren. Am 28. November soll sich der Gemeinderat entscheiden. Die Grundstücke würden dann im Rahmen einer Konzept-Vergabe an den Investor verkauft. Gottenheims Inklusionsbeauftragte Christine Clement stellte klar, dass sie das Konzept vom Bauverein für das nachhaltigere halte. Nicht zuletzt auch, weil es viele Ideen für seniorengerechtes Wohnen enthalte und durch das Vermietungskonzept der Wohnraum immer wieder Gottenheimer Bürgern zur Verfügung gestellt werden könne.

Presseinformation der albrings + müller ag

Süddeutsche Krankenversicherung (SDK) kauft Wohnraumentwicklung in Solingen von Kondor Wessels

Die SDK aus Fellbach hat sich mittels Forward Deal eine Wohnraumentwicklung (drei Baufelder) mit ca. 170 Einheiten in zentraler Lage von Solingen für einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag gesichert. Verkäufer ist die Kondor Wessels aus Berlin, welche das gesamte Quartier mit dem Namen „O-Quartier“ mit insgesamt 308 Wohneinheiten bis Ende 2022 schlüsselfertig erstellen wird. Es ist bereits der vierte Ankauf der SDK in diesem Jahr.  

 

Die SDK möchte in den kommenden zwei Jahren deutschlandweit weitere Wohn- und Büroimmobilien für 200 bis 300 Mio. € ankaufen, auch in Regionen und Teilmarktlagen der A- und B-Städte sowie in attraktiven C-Städten.         

 

Beraten wurde die SDK vom Investmentmanager albrings + müller aus Stuttgart, welcher den Akquise- und Ankaufsprozess der SDK für den Aufbau des Immobilienportfolios begleitet. Jones Lang LaSalle aus Düsseldorf hat die Transaktion für den Verkäufer vermittelt. Rechtlich und steuerlich wurde die SDK im Rahmen dieser Transaktionen von der Ernst & Young Law GmbH aus München, technisch von der IWTI GmbH aus Stuttgart beraten.

 

Die SDK ist einer der führenden Gesundheitsspezialisten im Markt der privaten Krankenversicherung. Sie unterstützt ihre Versicherten dabei, gesund zu bleiben und wieder gesund zu werden. Ein Leben lang, Privatkunden ebenso wie Firmenkunden. Mit rund 815 Millionen Euro Beitragseinnahmen zählt die SDK zu den 15 größten privaten Krankenversicherern in Deutschland. Die SDK ist Partner der Volksbanken Raiffeisenbanken in Süddeutschland. Ca. 800 Beschäftige im Innen- und Außendienst sorgen für leistungsstarke Beratung und unkomplizierte Unterstützung.

Auszug aus „Heuer Dialog“, 20. September 2019

Know-how vernetzen zugunsten des Kunden

Lean-Management in der Projektentwicklung

Die zahlreichen Potenziale des Lean-Management-Ansatzes haben bereits einige Branchen erkannt und für sich genutzt. Es ist an der Zeit, dass auch die Immobilienprojektentwicklung an dieser Managementphilosophie partizipiert.


Immobilienprojektentwicklungen sind hochkomplexe Unterfangen, die unzählig viele Faktoren berücksichtigen, Analysen fahren und Dynamik zulassen müssen, um nach mehrjähriger Entwicklungsdauer eine marktfähige Immobilie an den Markt zu bringen. Aktuell stehen die Entwickler zudem vor den Herausforderungen steigender energetischer, gesellschaftlicher und architektonischer Anforderungen, den deutlich gestiegenen Baukosten und dem engen Grundstücksmarkt. Die Realisierung eines wirtschaftlichen und nutzergerechten Produkts, das die Rendite-Risiko-Vorgaben von Investoren einhält, wird zunehmend schwieriger – aber nicht unmöglich. Eine Fokussierung auf effektivere und effizientere Prozesse nach dem Lean-Management-Ansatz bietet große Potenziale.

Die Lean-Philosophie entstammt der Kfz-Produktion und hat sich in den letzten Jahrzehnten – auch in der Bauwirtschaft – weiterentwickelt und etabliert. Es gilt dabei, den Wert jeglicher Aktivitäten aus Sicht des Kunden zu hinterfragen und Ressourcenverschwendung eliminieren. Es wird nicht mehr in Projekten gedacht, sondern in Prozessen und Wertströmen. Diese sind so zu konzipieren, dass ein gleichmäßiger Fluss ohne Wartezeiten entsteht und sie durch logische Ereignispunkte gegliedert sind.

Im Projektalltag sehen wir, dass sich die Kernprinzipien des Lean-Managements, unter Berücksichtigung der Branchenspezifika, auf Immobilienprojektentwicklungen übertragen lassen. Um den Projekterfolg zu gewährleisten, muss zu Beginn des Gesamtprozesses der Wert aus Kundensicht – sowohl für Nutzer als auch für Investor – festgelegt werden, um wertschöpfende Tätigkeiten in der Phase der höchsten Kostenbeeinflussbarkeit zu identifizieren. Typische Verschwendungen – wie die zu frühe Erarbeitung von Detailplanungen, die doppelte Ausführung von Tätigkeiten und somit nicht nutzbare Wiederholungseffekte, Kommunikationsbarrieren und daraus resultierende Wartezeiten oder Planungsfehler, die Nachbesserungsbedarf hervorrufen – werden dadurch aufgedeckt. Bis zu 25% der Investitionskosten sind auf solche Ineffizienzen zurückzuführen. Somit ergeben sich bei konsequenter Umsetzung des Lean-Ansatzes enorme Wertschöpfungspotenziale. Der Projektentwicklungsprozess wird vorverlagert, sodass Alternativen in einem Stadium möglichst großen Planungsspielraums parallel analysiert werden können (Set-Based Concurrent Engineering). Es wird ein Projektfluss mit getakteten Prozessschritten entworfen, die verzögerungsfrei ineinander greifen. Dies wird insbesondere dadurch möglich, dass die Trennung von kaufmännischen und technischen Kompetenzen aufgehoben wird und alle Akteure sich auf Basis eines gemeinschaftlichen Werteverständnisses auf die Ziele der Projektentwicklung konzentrieren. Somit werden eine ehrliche und verbindliche Kommunikation sowie ein konstruktiver Umgang mit Fehlern möglich.

Organisatorisch betrachtet spielt die horizontale Integration aller Projektbeteiligter hierbei eine wichtige Rolle. Dadurch kann sich spezifisches Fachwissen funktionsübergreifend über die gesamte Projektlaufzeit vernetzen, wodurch sich eine hohe Kompetenz aller Beteiligter entwickelt. Begleitet wird dies von einem unternehmerisch agierenden Projektleiter. Gemeinsam werden bereits etablierte Methoden des Lean-Managements (bspw. das Last-Planner-System®) angewandt, die zur Organisations- und Prozessstruktur passen und gleichzeitig zur Standardisierung genutzt werden können. Infolgedessen wird die Variation verringert, die Flexibilität erhöht und Vorhersehbarkeit geschaffen. Wichtig ist hierbei, alle Beteiligten zu einem Umdenken zu bewegen, der den engen Austausch möglich macht. Dies kann zum einen durch die Kommunikationsstruktur geschehen, zum anderen durch neue Vertragsmodelle.

Durch die beschriebenen Prinzipien können Projektentwickler die Entwicklungszeit sowie die Kosten deutlich reduzieren und sich zudem vom Wettbewerb abheben. Bauherren und Investoren erhalten langfristig bessere Produkte, die ideal auf ihre Anforderungen zugeschnitten sind.

Auszug aus „Stuttgarter Zeitung“, 15. August 2019

Neue SDK-Zentrale in Fellbach

Für den Büropark geht es mächtig in die Tiefe

Mit einem symbolischen Spatenstich beginnt die Krankenversicherung SDK am Freitag in Fellbach den Bau ihrer neuen Zentrale. Das Projekt ist ein Bekenntnis zum Standort – und markiert den Start für millionenschwere Entwicklungen im Umfeld.


Fellbach - Gummistiefel sind vermutlich nicht nötig. Aber die Ärmel hochkrempeln wird die Führungsriege der Süddeutschen Krankenversicherung (SDK) am Freitag schon. Als symbolischer Akt zum Baustart für die neue Zentrale des größten Fellbacher Gewerbesteuerzahlers ist ein klassischer Spatenstich geplant.

Der Fototermin steht nicht nur für den geschichtsträchtigen Beginn einer gut zwei Jahre dauernden Großbaustelle. Er steht auch für eine Zeit, in der die Nachbarn und die in umliegenden Betrieben beschäftigten Mitarbeiter mit Lärm, Dreck und durch Sperrungen für die Baustelle vergrößerten Parkplatznot leben müssen. Und er steht für ein Bekenntnis der Versicherung zu ihrem Standort am Fellbacher Bahnhof. Hier, unmittelbar neben der bisherigen Zentrale, soll bis zum Herbst 2021 der neue Verwaltungsbau aus dem Boden wachsen.


Was hat die SDK vor?


Für die exakt 511 Mitarbeiter am Firmensitz soll es im Neubau ein Plus von 26 000 Quadratmetern Bürofläche geben. Statt klassischer Einzelbüros ist zur Förderung der Zusammenarbeit beim Raumkonzept an Team-Zonen gedacht. Auch moderne Konferenzräume, ein Betriebsrestaurant und ein Gesundheitszentrum fehlen in den Plänen nicht. Der Entwurf nimmt mit auskragenden Geschossen und unterschiedlichen Gebäudehöhen von elf, 18 und 24 Metern die Charakteristik der bisherigen SDK-Zentrale auf. Der Großteil der neuen Arbeitsplätze wird sich in einem 80 Meter langen und 13,50 Meter breiten Gebäudeteil entlang des Radwegs nach Schmiden befinden. Verantwortlich für die Architektur sind die Planer des Büros Sacker in Kooperation mit der Offenburger PartnerAG. Sie haben sich mit ihrem Entwurf bei einem Wettbewerb unter drei durchaus namhaften Architekturbüros durchgesetzt. Was die neue Firmenzentrale kosten soll ist ein Detail, über das die Versicherung bisher übrigens beharrlich schweigt.


Wie läuft die Baustellen-Logistik?


Bis in den Spätherbst werden auf dem 7 500 Quadratmeter großen Grundstück zunächst beachtliche Erdmassen bewegt. Für die geplanten zwei Tiefgaragen-Geschosse geht es gewaltig in den Untergrund. Laut dem SDK-Technikchef Tobias Wurster werden die Bagger gut 50 000 Kubikmeter Abraum aus der Baugrube holen. Um das Material abzufahren, sind täglich bis zu 120 Lastwagen nötig. Deshalb wird die Kreuzung der Lise-Meitner-Straße mit dem Radweg über eine Ampel geregelt. Für die von der Firma Fischer aus Weilheim an der Teck übernommenen Bauarbeiten wird ein Logistikkoordinator abgestellt, der die Ankunft der über die Schaflandstraße einfahrenden Brummis regelt. Nach den Erd-Lastern kommen die Betonmischer: Im Dezember soll der Rohbau für die Zentrale beginnen.


Wann wird es am lautesten?


Schwer zu sagen. Auf die Gründung des Fundaments mit Rammpfählen hat die SDK bewusst verzichtet – wegen der Erschütterungen werden Bohrpfähle eingesetzt. Ebenfalls gebohrt wird für die 125 auf dem Areal verteilten Geothermiesonden, über die der Gesundheitsdienstleister im Neubau etwa 90 Prozent seines Energiebedarfs decken will. Sie werden bis zu 22 Meter tief in den Boden getrieben – das System soll nicht nur Heizwärme liefern, sondern im Sommer auch für die Kühlung der Büroflächen sorgen. 


Wie viel Platz hat die Tiefgarage?


In den unterirdischen Parkgeschossen soll es rund 300 zusätzliche Stellplätze für Autos und gut 100 Abstellmöglichkeiten für Fahrräder geben. Weil es zwei Parkdecks geben soll, ist es nötig, die bisherige Tiefgarageneinfahrt in der Lise-Meitner-Straße um sechs Meter nach vorn zu verlegen – sonst kommen die Autos im Untergrund wegen eines bestehenden Kellers nicht um die Ecke. Obwohl die Krankenversicherung einen für Pendler eigentlich idealen Standort direkt am Fellbacher Bahnhof hat, kommt mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer lieber auf vier Rädern als mit Bus und Bahn. Aktuell sind laut der SDK-Sprecherin Karin Ebinger exakt 260 Stellplätze in der Firmentiefgarage an die Mitarbeiter vermietet. Die P+R-Stellplätze im vorderen Bereich sind durch die Bauarbeiten nicht tangiert.


Und das Zwergenzügle?


Der von der Arbeiterwohlfahrt betriebene Hort hat den Planern viel Gehirnschmalz abverlangt – schließlich braucht die Kindertagesstätte einen Spielplatz. Schaukel, Sonnenschutz und Spielturm sind bereits abgebaut, auf einem von der Stadt angemieteten Gewerbebauplatz an der Lise-Meitner-Straße soll es eine Interimslösung geben. Wenn am 2. September die neue Kindergartensaison startet, soll er voll bespielbar sein. Die Eltern sind wenig begeistert, zumal das Gelände auch für Baustellenbedarf und als Standort für drei Container mit Pausenräumen für die Bauarbeiter genutzt wird. Auch die ins Auge gefasste Dauerlösung – eine bisher mit dem Teich der SDK-Kantine belegte Fläche mitten in dem Büropark am Bahnhof – löst nicht gerade Begeisterung aus.


Was passiert im Umfeld der Baustelle?


Radpendler gen Schmiden müssen sich in den kommenden Monaten immer wieder auf eine neue Route einstellen – mal werden sie auf die Fellbacher Straße geleitet, mal über den Philipp-Reis-Weg fahren dürfen. Denn parallel zur SDK will die Firma Wittenstein im kommenden Jahr mit ihrem Erweiterungsbau starten, bei den Bauplänen für die Helmut-von-Kügelgen-Schule ist zwar seit Monaten Funkstille, aber auch kein Scheitern bekannt. Die Stadt erschließt im Bereich bis zur Siemensstraße außerdem eine der letzten Gewerbeflächen unter dem Kappelberg, sie muss dafür Zufahrtswege für den Bau von Straßen und Kanälen sperren.


albrings + müller begleitet die SDK im Immobilienbereich als Full-Service-Partner. Ein wesentlicher Bestandteil ist dabei die Bauherrenvertretung für die neue Unternehmenszentrale.

Presseinformation der albrings + müller ag

Süddeutsche Krankenversicherung (SDK) kauft Wohnentwicklung in Dresden von AOC Immobilien AG 

Die SDK aus Fellbach hat sich ein Wohn- und Geschäftshaus mit ca. 50 Wohn- und drei Gewerbeeinheiten in sehr guter Lage in der Leipziger Vorstadt in Dresden mittels Forward Deal gesichert. Das Projekt ist bereits im Bau und verfügt über ca. 5.200 m² Mietfläche. Entwickler und Verkäufer ist die AOC Immobilien AG aus Magdeburg, die das Projekt bis Mitte 2020 schlüsselfertig erstellen wird. Es ist bereits der zweite Ankauf der SDK in 2019.

 

In diesem Jahr will die SDK deutschlandweit weitere Wohn- und Büroimmobilien für 150 – 200 Mio. € zukaufen, auch in Regionen und Teilmarktlagen der A- und B-Städte sowie in attraktiven C-Städten. Beraten wurde die SDK bei diesem Ankauf vom Investmentmanager albrings + müller ag aus Stuttgart.

 

Die AOC Immobilien AG baut mit dem Vorhaben ihre Präsenz in Sachsen weiter aus und wird neben bereits laufenden Projektentwicklungen in Leipzig auch ihr Engagement in Dresden forcieren.

 

Die Ralph Hagedorn GmbH aus Essen war vermittelnd für den Verkäufer tätig. Rechtlich und steuerlich wurde die SDK im Rahmen dieser Transaktionen von der Ernst & Young Law GmbH aus München beraten.


Die SDK mit Sitz in Fellbach ist einer der führenden Gesundheitsspezialisten im Markt der privaten Krankenversicherung. Sie unterstützt ihre Versicherten dabei, gesund zu bleiben und wieder gesund zu werden. Ein Leben lang, Privatkunden ebenso wie Firmenkunden. Mit rund 815 Millionen Euro Beitragseinnahmen zählt die SDK zu den 15 größten privaten Krankenversicherern in Deutschland.

Presseinformation der albrings + müller ag

Neu-Isenburg: Süddeutsche Krankenversicherung (SDK) kauft Bürogebäude „Quattro“

Die SDK hat das Bürogebäude „Quattro“ in Neu-Isenburg gekauft. Verkäufer ist eine Objekt­gesellschaft der Verianos AG. Das Objekt verfügt über ca. 7.000 m² Mietfläche und ist nahezu vollvermietet. Es ist der erste Ankauf der SDK in diesem Jahr, mit welchem die Assets under Management auf über 200 Mio. € gesteigert werden konnten.  

 

In diesem Jahr will die SDK deutschlandweit Wohn- und Büroimmobilien für weitere 150 – 200 Mio. € zukaufen, auch in Regionen und Teilmarktlagen der A- und B-Städte sowie in attraktiven C-Städten. Beraten wird die SDK bei der Umsetzung der Ankaufsstrategie vom Investment­manager albrings + müller ag aus Stuttgart. 

 

Die Berater der Frankfurter Niederlassung von BNP Paribas Real Estate vermittelten im Auftrag des Eigentümers. Rechtlich und steuerlich wurde die SDK im Rahmen dieser Trans­aktionen von Clifford Chance beraten, der Verkäufer von der Kanzlei Dr. May & Partner, Frankfurt.

Pressemitteilung der Bruker BioSpin AG, 08. Mai 2019

Spatenstich erfolgt

Bruker baut Standort Ettlingen bis 2020 zum Exzellenzzentrum für analytische Magnetresonanzlösungen aus

Mit einem gemeinsamen Spatenstich gaben die Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg Katrin Schütz, der Ettlinger Oberbürgermeister Johannes Arnold, Gruppenpräsident der Bruker BioSpin, Dr. Falko Busse und Dr. Frank Laukien, CEO und Präsident der Bruker Corporation und Sohn des Firmengründers, offiziell den Startschuss für den Bau eines weltweit einmaligen Bruker Exzellenzzentrums am Standort Ettlingen.


„Der Ausbau des Standorts Ettlingen ist ein echtes Innovationsprojekt für Bruker, ein weltweit einmaliges dazu. Denn hier in der Technologieregion liegen unsere Wurzeln und hier wollen wir unser einzigartiges Knowhow in der instrumentellen Analytik basierend auf Magnetresonanz und unsere jahrelange Erfahrung als Lieferant passgenauer Lösungen – beispielsweise für die akademische, klinische oder präklinische Forschung sowie für die Pharma- und Lebensmittelindustrie – bündeln, sichern und weiter ausbauen“, betonte Bruker CEO Dr. Frank Laukien.


Neben weiteren Mitgliedern der Gründerfamilie waren auch zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und regionalen Institutionen, wie etwa Cyberforum, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Industrie sowie ehemalige Kollegen aus den Gründerjahren unter den rund 300 Gästen, die zum großen Festakt im eigens errichteten Zelt auf dem Firmengelände an der Rudolf-Plank-Straße in Ettlingen geladen waren.


Die Festredner betonten die Bedeutung von Bruker für den Wirtschaftsstandort. Das Unternehmen wurde 1960 von Prof. Günther Laukien aus der damaligen Technischen Universität Karlsruhe heraus zur Entwicklung und zum Vertrieb analytischer Messtechniken gegründet. Seitdem ist Bruker zu einem börsennotierten globalen Unternehmen gewachsen. Mit Unternehmenszentrale heute in der Nähe von Boston, Massachusetts (USA), bleibt Bruker tief in der Wirtschafts- und Technologieregion Karlsruhe verwurzelt und ist hier mit insgesamt vier Unternehmen vertreten: Bruker Optik, Bruker Physik, Bruker AXS und Bruker BioSpin. Von weltweit 6.500 Mitarbeitern sind über 1.200 in Nordbaden tätig. Langjährige Partnerschaften mit regionalen Institutionen, wie z. B. mit dem KIT, zeugen von der tiefen professionellen und emotionalen Bindung an die Region.


Einen zweistelligen Millionenbetrag investiert Bruker nun in den Ausbau des Standorts, der wichtige Synergien entfalten und Effizienzsteigerungen ermöglichen soll. „Das Zentrum wird einen einheitlichen Auftritt gegenüber Kunden und Lieferanten garantieren. Zudem schafft es eine moderne und attraktive Arbeitsumgebung, die unsere interne Kommunikation und Kooperation stärken wird“, sagte Falko Busse, Gruppenpräsident der Bruker BioSpin, der auch enormes Potenzial und Raum für strategische Partnerschaften mit jungen High-Tech Unternehmen aus der Region im Bereich Software, Data Science und Künstliche Intelligenz sieht.


Zwei Neubauten und die Modernisierung der bestehenden Gebäude sollen Raum und moderne Arbeitsumgebungen und Entwicklung schaffen. Bereits Ende 2020 soll das Exzellenzzentrum gebaut sein und in 2021 in Betrieb genommen werden.


Zahlreiche Demo- und Testbereiche im neuen Hauptgebäude präsentieren Kunden die Bruker Systeme in Funktion – ausgestellt nicht nach Geräteklassen, sondern nach Märkten, für die sie Lösungen bringen, also z. B. den akademischen, pharmazeutischen, angewandten, klinischen, industriellen oder präklinischen Märkten. Neue, nach modernsten Standards ausgestattete Laborräume, Demo- und Testbereiche schaffen die Voraussetzung für zukünftige Bruker Innovationen. Modernste Infrastruktur und Fotovoltaik-Systeme werden den Energiebedarf markant reduzieren und einen wesentliche Reduktion der CO2-Emissionen herbeiführen.


Auch die Förderung der Zusammenarbeit und der Austausch der Mitarbeiter untereinander hat eine grundlegende Rolle bei der Planung gespielt. Die neuen Arbeitsplätze werden nach neuesten Standards ausgestattet. Multifunktionale Raumkonzepte in allen Gebäuden geben vielfältige Rückzugs- und Besprechungsmöglichkeiten für kleine und große Teams. Auch der Campus Plaza, eine speziell gestaltete Grünfläche im Zentrum des neuen Exzellenzzentrums, lädt ebenso zur Entspannung wie für Kreativmeetings unter freiem Himmel ein.


Die erste Phase der Modernisierung der bestehenden Gebäude konnte bereits erfolgreich abgeschlossen werden. Der am 8. Mai 2019 erfolgte Spatenstich hat für Bruker in zweierlei Hinsicht Bedeutung. Er gibt nicht nur den Startschuss für die Neubauten, er ist auch Auftakt für die Feierlichkeiten rund um die große 60-Jahr-Feier, die Bruker 2020 in der Region Nordbaden begehen wird.


albrings + müller begleitet Bruker im Rahmen der strategischen Neuausrichtung der Hauptstandorte in Deutschland und der Schweiz als Full-Service-Partner. Ein großer Bestandteil ist dabei die Bauherrenvertretung für das neue Exzellenzzentrum.

Pressemitteilung des SWR, 3. Mai 2019 

Neues Studio

SWR Areal auf dem Tübinger Österberg erhält neues Gesicht

Auf dem Gelände des Südwestrundfunks (SWR) in Tübingen wird gebaut. Auf dem Österberg soll ein modernes multimediales SWR Studio entstehen. Das rund 65 Jahre alte Gebäude ist nicht mehr mediengerecht. Da für das zukünftige SWR Studio weniger Platz benötigt wird, entsteht wertvolle Fläche für neuen Wohnraum. Alle fünf Arbeiten der städtebaulichen Mehrfachbeauftragung werden ab Freitag, den 3. Mai 2019 im Technischen Rathaus Tübingen öffentlich ausgestellt. Die Universitätsstadt Tübingen und der Südwestrundfunk laden dazu ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Aufgrund der attraktiven Lage des Areals sowie der dynamischen Entwicklung von Tübingen bietet sich auf dem Österberg die Möglichkeit, ein neues Wohngebiet mit ganz besonderen Qualitäten zu schaffen, das sich in die bestehende Bebauung eingliedert und die besondere Umgebung würdigt. Zur Neugestaltung des 1,77 Hektar großen Plangebiets waren im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung fünf namhafte Stadtplanungsbüros aufgefordert, ein Entwurfskonzept für das Gebiet einzureichen. Dabei galt es, eine Idee zur Gestaltung innenstadtnaher Wohnbauflächen mit Freiräumen und einem adäquaten Übergang zur Nachbarschaft zu entwickeln. Auch ging es darum, den Studioneubau des SWR zu verorten, der eine städtebauliche Marke setzt, die vielfältigen Anforderungen eines multimedialen Medienhauses erfüllt und sich wirtschaftlich realisieren lässt.


Juryentscheid über städtebauliche Entwürfe


Fünf Stadtplanungsbüros haben bis Ende Januar 2019 Konzepte eingereicht. Die Arbeiten wurden am Dienstag, 30. April 2019 bei der Preisgerichtssitzung im SWR Studio Tübingen von einer interdisziplinär besetzten Jury in mehreren Bewertungsrunden kritisch durchleuchtet. Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Tübingen und des Südwestrundfunks diskutierten dabei mit unabhängigen Fachleuten. Auch die Nachbarschaft kam zu Wort.


Die Entscheidung der Jury fiel einstimmig auf den Entwurf des Büros SCHÖFFLER.stadtplaner.architekten aus Karlsruhe. Der städtebauliche und freiräumliche Entwurf habe es am besten verstanden, Baumasse und Topografie miteinander abzustimmen. Die vorgeschlagene Dichte und Körnung der Baukörper gebe, so die Jury, eine angemessene Antwort auf die offene Bebauung der Umgebung und greife die Besonderheit des anschließenden Landschaftsraumes besonders gut auf. Auch die markante Präsenz sowie die schlüssige Einbindung des SWR Gebäudes werde nach Ansicht der Jury als Gewinn für den Stadtteil betrachtet, ebenso wie die anregende Durchwegung durch das maßvoll bebaute Quartier.


Die übrigen Entwürfe lieferten ebenfalls wertvolle Impulse, die in die weitere Entwicklung des Areals einfließen sollen.


Alle fünf Wettbewerbsarbeiten sind ab 3. Mai im Technischen Rathaus Tübingen, Brunnenstraße 3, ausgestellt. Bis zum 3. Juni 2019 können die Arbeiten während der Öffnungszeiten des Technischen Rathauses (montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr) eingesehen werden.


Die Betreuung des Verfahrens erfolgte durch die albrings + müller ag aus Stuttgart.

Pressemitteilung der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, 26. März 2019 

Weitere Kuratoren gewählt

„Stiftung des Freundeskreises Immobilienwirtschaft“ an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) wählt weitere Mitglieder

„Die Stiftung des Freundeskreises Studiengang Immobilienwirtschaft“ an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) hat weitere Mitglieder und Persönlichkeiten der Immobilien- und Wohnungswirtschaft in das Kuratorium der Stiftung gewählt.


Zu den neuen Mitgliedern des Kuratoriums, das am 18. März unter dem Vorsitzenden Senator E. h. Herbert Klingohr getagt hatte, gehören: Dr. Iris Beuerle (Verbandsdirektorin, vbw Verband badenwürttembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.), Klaus Betz (Leiter Immobilien, W&W Asset Management GmbH), Dipl. Betriebswirt (FH) Steffen Müller (Vorstand albrings + müller ag) und Samir Martin Sidgi (Vorsitzender der Geschäftsführung SWSG Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH).


Herbert Klingohr äußerte die Zuversicht, dass damit die Verbindung der Hochschule mit der Immobilien- und Wohnungswirtschaft noch weiter gestärkt wird. Der Freundeskreis repräsentiert 80 namhafte Unternehmen und Verbände der Branche, die die Studierenden aktiv fördern und unterstützen. HfWU-Rektor Prof. Dr. Frey bedankte sich bei dem Vorsitzenden Senator E.h. Herbert Klingohr, den Mitgliedern des Kuratoriums, und besonders bei den Förderern des Freundeskreises für die Unterstützung und ihr außergewöhnliches Engagement für die Studierenden der immobilienwirtschaftlichen Studiengänge und der HfWU.

Presseinformation der albrings + müller ag

Dr. Gabriele Herbst wechselt zur albrings + müller ag

Seit dem 15. Februar verstärkt Dr. Gabriele Herbst das Team der albrings + müller ag. Die promovierte Diplomkauffrau und Diplom Immobilienökonomin (ADI) konnte in den vergangenen 14 Jahren vielfältige Erfahrungen in verschiedenen Fach- und Führungspositionen in der Immobilienwirtschaft sammeln. Dazu zählen die Strukturierung von Gewerbeimmobilien-Finanzierungen bei der Hypo Real Estate Gruppe sowie Risikoanalysen und Immobilienbewertungen bei Fitch Ratings. 

Zuletzt verantwortete Dr. Herbst im Corporate Real Estate Management des Einzelhändlers Kaufland das Immobilienberichtswesen sowie die Portfolio- und Investitionssteuerung im internationalen Immobilienbereich. Ihre Aufgaben umfassten unter anderem den organisatorischen und prozessualen Aufbau der relevanten Abteilungen sowie die Entwicklung und Implementierung der dazugehörenden Steuerungs- und Analyseinstrumente.


Aufgrund ihrer breiten Erfahrung ergänzt Dr. Gabriele Herbst das Beraterteam von albrings + müller als Senior Consultant im gesamten Leistungsportfolio. Zudem übernimmt sie die kaufmännische Leitung des Unternehmens. 

Presseinformation der albrings + müller ag

Dr. Christian Kron erhält Förderpreis des GLCI

Im Rahmen der 4. Konferenz des German Lean Construction Institute am 29.11.2018 erhielt Dr. Christian Kron den Förderpreis für seine Dissertation. Zum Thema „Wertschöpfungsorientierte Immobilien-Projektentwicklung – Ein Prozessmodell zur Projektentwicklung von Büroimmobilien nach Lean-Prinzipien“ hatte Kron an der Universität Stuttgart promoviert, bevor er Mitte 2017 zur albrings + müller ag kam. 


Seither leitet er dort den Bereich „Entwicklung und Innovation“ und trägt unter anderem dafür Sorge, dass Lean-Prinzipien schon in frühen Phasen von Immobilienprojekten Anwendung finden. Auch in der Praxis zeigt sich, dass die Standardisierung der Projektentwicklungsprozesse sich positiv auf die Kommunikation im Projektteam auswirkt und gleichzeitig ein Umfeld für Flexibilität und Kreativität bietet. Durch die gezielte Vermeidung von Verschwendung können die Projektdauer und auch die Projektkosten gesenkt werden.


Die albrings + müller ag gratuliert Christian und ebenso den Preisträgern für die beste Bachelor- und Masterthesis zu ihrem Erfolg.

Presseinformation der albrings + müller ag

20 Jahre Ernst²-Architekten

Christian Albrings spricht auf Jubiläums-Symposium

Die Frage „Wie kann Bauen heute noch gelingen?“ diskutierten über 200 Teilnehmer auf dem Symposium zum Anlass des 20-jährigen Bestehens von Ernst²-Architekten in der Stuttgarter Phoenix-Halle. Jeweils drei bis vier Experten und Vordenker aus den Kategorien Bauherren, Projektsteuerer, Planer und Bauleiter stellten dabei in Impulsvorträgen innovative Lösungsmöglichkeiten anhand von erfolgreichen Projekten vor. 

In der Kategorie Bauherren sprach neben Thomas Spiegel, Vice President Corporate Department Real Estate and Facilities Realization of Construction bei Bosch und Klaus Max Rippel, Leiter des Landesbetriebs Bundesbau Baden-Württemberg auch Christian Albrings, Vorstand der albrings + müller ag, über die Wichtigkeit des Zusammenspiels von technischem und kaufmännischem Know-how bei komplexen Entwicklungsaufgaben.


Diesen Ansatz verfolgt die albrings + müller ag konsequent seit ihrer Gründung im Jahr 2015. In den Handlungsfeldern „Transaktion und Investition“, „Entwicklung und Innovation“, „Bau und Betrieb“ sowie „Prozesse und Organisation“ werden vollumfängliche Lösungen für immobilienwirtschaftliche und immobilientechnische Fragestellungen geboten.


Die albrings + müller ag gratuliert der Ernst² Architekten AG zum 20-jährigen Jubiläum und freut sich über deren fachlich hochqualifizierte Unterstützung im Bereich Baumanagement.

Presseinformation der albrings + müller ag

Süddeutsche Krankenversicherung (SDK) kauft Wohnraumentwicklung in Pforzheim

Die SDK aus Fellbach hat sich mittels Forward Deal eine Wohnraumentwicklung mit über 40 Einheiten in zentraler Lage von Pforzheim für einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag gesichert. Verkäufer ist die BPD Immobilienentwicklung GmbH, Niederlassung Stuttgart, welche das Projekt bis Mitte 2020 schlüsselfertig erstellen wird. Es ist bereits der vierte Ankauf der SDK in diesem Jahr. 


Als private Krankenversicherung setzt die SDK bei ihrer Kapitalanlage auf drei Säulen. Neben dem langfristigen und risikoarmen Rentendirektbestand gibt es als zweites Standbein ein Ertragsportfolio, bei dem weltweit in Renten, Unternehmensanleihen, Aktien und in verschiedene Währungen angelegt wird. Dritte Säule bildet die 2017 neu hinzugekommene Immobilienstrategie, bei der die SDK den Fokus auf Büro- und Wohninvestments in deutschen A- und B-Städten mit langfristiger Haltedauer legt.


IMMORAUM GmbH Real Estate Advisors aus Stuttgart hat die Transaktion für den Verkäufer vermittelt. Die SDK als Käufer wurde von der albrings + müller ag aus Stuttgart beraten, welche den gesamten Akquise- und Ankaufsprozess der SDK für den Aufbau des Immobilienportfolios begleitet. Im Rahmen dieser Transaktionen wurde die SDK rechtlich und steuerlich von Clifford Chance beraten.

Presseinformation der albrings + müller ag

Duisburg: Süddeutsche Krankenversicherung (SDK) kauft Bürogebäude „Five Boats“

Die SDK hat das Bürogebäude „Five Boats“ im Duisburger Innenhafen für über 65 Mio. € gekauft. Verkäufer ist eine von der Hannover Leasing betreute Objektgesellschaft. Die Immobilie verfügt über ca. 20.000 m² Mietfläche und ist voll vermietet. Es ist bereits der dritte Ankauf der SDK in diesem Jahr. 


Als private Krankenversicherung setzt die SDK bei ihrer Kapitalanlage auf drei Säulen. Neben dem langfristigen und risikoarmen Rentendirektbestand gibt es als zweites Standbein ein Ertragsportfolio, bei dem weltweit in Renten, Unternehmensanleihen, Aktien und in verschiedenen Währungen angelegt wird. Dritte Säule bildet die 2017 neu hinzugekommene Immobilienstrategie, bei der die SDK den Fokus auf Büro- und Wohninvestments in deutschen A- und B-Städten mit langfristiger Haltedauer legt. 


Bechtolsheim Real Estate aus Düsseldorf vermittelte im Auftrag des Eigentümers. Die SDK wurde vom Investment Manager albrings + müller ag aus Stuttgart beraten, welcher den gesamten Akquise- und Ankaufsprozess für den Aufbau des Immobilienportfolios der SDK begleitet. 


Im Rahmen dieser Transaktionen wurde die SDK rechtlich und steuerlich von Clifford Chance beraten. 

Auszug aus „Südwestpresse“, 01. August 2018 

2020 bekommt Neu-Ulm ein neues Zentrum

Am Heiner-Metzger-Platz entsteht ab 2020 ein großer Gebäudekomplex mit Stadtbibliothek, Generationentreff und mehr.

Der Neubau auf dem Heiner-Metzger-Platz in Neu-Ulm steht längst noch nicht, aber die Liste der Begehrlichkeiten wird immer länger. Wie berichtet, soll das alte LEW-Gebäude, in dem auch die Stadtbibliothek untergebracht ist, durch einen neuen Komplex samt Tiefgarage mit über 200 Stellplätzen ersetzt werden. Das Bauvorhaben wird die Stadt selbst durchziehen, die dafür eigens eine Projektentwicklungsgesellschaft gründen wird. Investiert wird ein Betrag zwischen 50 und 60 Millionen Euro. Baubeginn soll frühestens im Jahr 2020 sein.


Schon im Dezember vergangenen Jahres war den Neu-Ulmer Stadträten ein Testentwurf vorgelegt und wirtschaftlich bewertet worden. Seinerzeit war aber noch nicht klar, wer das Projekt umsetzen wird. Die Stadtverwaltung hatte sich zuvor auf die Suche nach Investoren begeben und zur Kenntnis nehmen müssen, dass kaum Partner aus der freien Wirtschaft zu finden waren. Zwei Modelle waren von vorneherein ausgeschlossen worden: Aufgrund der hohen Kosten konnte keine Bauabwicklung über den normalen Haushaltsplan stattfinden. Auch der städtischen Wohnungsgesellschaft Nuwog konnte das Projekt nicht übertragen werden. Diese ist mit dem Bau von Sozialwohnungen ausgelastet.
 
Stadtrat berät schon intensiv


Also fokussierte sich alles darauf, eine eigene Projektentwicklungsgesellschaft zu gründen. Diese hat der Stadtrat unlängst auf den Weg gebracht. Die Geschäftsführung wird zunächst Stadtkämmerer Berthold Stier übernehmen. Die Gesellschaft soll mit einem Aufsichtsrat ausgestattet werden, in den Vertreter des Stadtrats gewählt werden.


Im Stadtrat wird schon intensiv über die künftige Nutzung gesprochen. Die Stadtbibliothek soll dort wieder untergebracht werden, mit einem Platzbedarf von über 2500 Quadratmetern. Ob sie durch eine Geschichtsbibliothek ergänzt wird, steht noch nicht fest. Noch lagert die Stadt ihre Exponate ein, sie sind der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Auch der Generationentreff soll im neuen Gebäude eingerichtet werden. Der Platzbedarf beträgt knapp 900 Quadratmeter. Im Testentwurf, der den Stadträten im Dezember 2017 vorgelegt worden war, ist auch die Rede von einer Gastronomie, von Flächen für Handel und Gewerbe, für Büros, Praxen und für Wohnungen.
 
Raum für Ehrenamtsbörse?


Ganz neu ist eine Idee der beiden F-Fraktionen im Stadtrat, also von FWG und FDP, die dazu gleich einen Antrag an den OB geschrieben haben. Sie fordern, dass ins neue LEW-Gebäude ein „umfassendes Haus des Ehrenamts“ eingefügt wird. Dort könnte dann die Ehrenamtsbörse eingerichtet werden, man könnte Räumlichkeiten für Vereine und Initiativen schaffen und einen Vortragssaal für etwa 200 Besucher vorsehen.


Das Büro albrings + müller, das für die Stadt das Modell der eigenen Investorengesellschaft vorgeschlagen hatte, warnte in ihrem Papier, das Projekt dürfe nicht zu einer politischen Bühne werden. Es mahnte Einigkeit zwischen den Fraktionen an. Dies sei für die Vermarktung, also den späteren Verkauf der privaten Einheiten wichtig.

Auszug aus „Thomas Daily Morning News“, Pressemitteilung vom 27. Juli 2018  

Hines kauft Zalando-Campus in Berlin für 235 Mio. Euro

Hines hat für einen Luxemburger Immobilienfonds die künftige Zalando-Zentrale in Berlin-Friedrichshain erworben. Dabei handelt es sich um zwei Gebäude mit zusammen rd. 42.000 m² an der Valeska-Gert-Straße, die komplett an den Versandhändler vermietet sind und im 4. Quartal dieses Jahres fertiggestellt werden sollen. Der Kaufpreis liegt nach TD-Informationen bei 235 Mio. Euro. Hines übernimmt das langfristige Assetmanagement und wurde bei der Off-Market-Transaktion von Berwin Leighton Paisner und PwC beraten. Auf Verkäuferseite beriet Clifford Chance; der Off-Market-Transaktionsprozess wurde von Colliers International initiiert. Verkäufer sind L’Etoile Properties und ein von Capstone gemanagter südkoreanischer Fonds, die das Projekt erst im letzten Jahr übernommen hatten. 


albrings + müller begleitet den Neubau des Zalando-Campus seit Anfang 2017 mit Monitoringleistungen und unterstützte bei der Transaktion im Rahmen des Q&A Prozesses auf technischer Seite.

Presseinformation der albrings + müller ag

Christian Albrings moderiert Panel auf dem Immobiliendialog der Region Stuttgart

500 Vertreter der Immobilienwirtschaft versammelten sich am 2. und 3. Juli im Stuttgarter Rathaus, um sich im Rahmen des 11. Immobiliendialogs über aktuelle Themen der Branche auszutauschen. Die albrings + müller ag begleitete das Event nicht nur als Sponsor – Vorstand Christian Albrings moderierte auch das Panel „Aus weniger mach mehr – Nachverdichtung vorgemacht!“. 


Die 40-minütige Diskussion drehte sich rund um die Themen modulares Bauen, bezahlbarer Wohnraum, kooperatives Bauen sowie sozialverträgliche Stadtentwicklung. Auch der Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn sprach in seiner Rede die Generaldebatte rund um Innenentwicklung und Nachverdichtung an, mit der sich der Gemeinderat aktuell beschäftigt, und betonte die Wichtigkeit dieses Themas. 

Auszug aus „Badische Zeitung“, 26. Juni 2018 

Expansion nach Freiburg

Der Immobiliendienstleister albrings + müller mit Sitz in Stuttgart hat im Herder-Bau eine Dependance eröffnet. Leiter des neuen Büros ist der gebürtige Gottenheimer Christof Birkhofer, der gemeinsam mit Peter Gresens aus Offenburg die Regionen Südbaden und Deutschschweiz bearbeitet.

Auszug aus „DGAP-Media“, Pressemitteilung vom 20. Juni 2018 

Publity erwirbt repräsentives Büro- und Verwaltungsgebäude für AIF ‚publity Performance Fonds Nr. 6‘

Die Leipziger publity AG (Scale, ISIN DE0006972508) hat für den von ihr verwalteten, geschlossenen Publikums-AIF „publity Performance Fonds Nr. 6" ein ca. 4.500 Quadratmeter großes und vollständig vermietetes Bürogebäude in Büdelsdorf, Schleswig-Holstein, erworben. Das single-tenant Objekt ist noch bis mindestens 2022 an die Innungskrankenkasse Nord vermietet.
 
Das vollständig unterkellerte, dreigeschossige Gebäude wurde 1997 in massiver Bauweise errichtet. Zu der Gesamtfläche von ca. 4.500 Quadratmetern zählt auch ein ausgebautes Dachgeschoss. Das Bürogebäude besteht aus einem Nord- und einem Ostflügel. Die Mietflächen im Gebäude sind optimal und effizient gestaltet und unterteilen sich in Einzelbüros sowie in Konferenzräume verschiedener Größen. Zusätzlich stehen insgesamt 69 Stellplätze durch eine eigene Tiefgarage sowie Außenstellplätze zur Verfügung.


Die Kanzlei CMS Hasche Sigle hat die umfassende rechtliche Beratung bei der Transaktion, darunter die Projektsteuerung und die Legal Due Diligence, übernommen. Die albrings + müller ag war verantwortlich für die technische Projektorganisation und die Erstellung der technischen Due Diligence.


„Wir haben in diesem Objekt einen bonitätsstarken, langfristigen Mieter und konnten es günstig erwerben. Nun wollen wir schnell die weiteren Wertpotenziale des Objekts heben.", so Frederik Mehlitz, Geschäftsführer der publity Performance GmbH.

Presseinformation der albrings + müller ag

Neue Niederlassung der albrings + müller ag in Freiburg

Die albrings + müller ag wächst weiter: Seit Anfang dieses Jahres ist der Immobilienspezialist aus Stuttgart gemeinsam mit anderen Unternehmen aus der Immobilienbranche in einer Bürogemeinschaft in Freiburg vertreten. 


Das Büro liegt im Herzen der Stadt im historischen Herderbau. Beim dortigen Sommerfest am vergangenen Freitag wurde die Niederlassung offiziell eingeweiht. Partner und Kunden waren dazu eingeladen, die Büroflächen zu besichtigen und sich über den neuen Standort von albrings + müller zu informieren. 


Leiter der neuen Dependance ist der gebürtige Gottenheimer Christof Birkhofer, der gemeinsam mit Peter Gresens aus Offenburg die Regionen Südbaden und Deutschschweiz bearbeitet. In Freiburg werden sämtliche Leistungen der albrings + müller ag angeboten. Aktuell liegt der Schwerpunkt in den Bereichen der Bauherrenvertretung und der Immobilienberatung. So verantwortet albrings + müller aktuell beispielsweise die Projektentwicklung in der Goethestraße Freiburg und betreut zahlreiche Kommunen, insbesondere bei Machbarkeitsstudien und Investorenauswahlverfahren.


„Freiburg und die gesamte Region ist immobilienwirtschaftlich ein spannender und herausragender Markt. Mit der Präsenz vor Ort sorgt albrings + müller für noch mehr Nähe, Schnelligkeit und Effizienz bei regionalen Kunden“, so Vorstand Steffen Müller.


Die albrings + müller ag aus Stuttgart bietet ihren Kunden vollumfängliche Lösungen für immobilienwirtschaftliche und immobilientechnische Fragestellungen. Das Portfolio umfasst die Bereiche „Entwicklung und Innovation“ (Service Development, eigene Projekte), „Transaktion und Investition“ (Due Diligence, Bewertung, Management und Networking), „Bau und Betrieb“ (Bauherrenvertretung, Monitoring, technisch-wirtschaftliche Beratung / Bestandsoptimierung) sowie „Prozesse und Organisation“ (Unternehmensberatung, Risikomanagement).

Auszug aus „Pforzheimer Zeitung“, 15. Juni 2018

„Leuchtturm“ soll aus einem Guss entstehen

Nicht nur beim Bau des neuen Stadtteilbads in Huchenfeld setzt die Stadt auf das Prinzip der Komplett-Vergabe von Planung und Bau an einen sogenannten „Totalunternehmer“ - sondern auch beim Bau des Zentrums für Präzisionstechnik (ZPT). Die Weichen hierfür soll der Wirtschaftsförderungsausschuss in seiner vorberatenden Sitzung am Dienstag, 26. Juni, ab 16 Uhr stellen, gefolgt vom Finanzausschuss (17. Juli) und der abschließenden Entscheidung des Gemeinderats am 24. Juli. In der Beschlussvorlage zur Realisierung dieses „Leuchtturmprojekts“ unterhalb des Hochschul-Campus' an der Tiefenbronner Straße listet der Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) auch aktualisierte Zahlen auf: So steigen zwar die Investitionen um knapp zehn Prozent von netto 7,5 auf 8,23 Millionen Euro (es bleibt bei einem Landeszuschuss von 5,25 Millionen Euro und einem Zuschuss des Enzkreises von 100 000 Euro pro Jahr), doch reduziert sich der Anteil der Stadt am Betriebskostendefizit um über 13 Prozent von bisher kalkulierten 323 000 Euro auf jährlich 280 000 Euro. Ausschlaggebend hierfür sind unter anderem günstigere Zinsen für Kommunalkredite und besonders die Beteiligung der Wirtschaft: Die Einnahmen pro Jahr durch den Anfang vergangenen Monats gegründeten Verein „Hochform“ steigen von ursprünglich 50 000 auf 70 000 Euro. Und der Erste Bürgermeister Dirk Büscher ist zuversichtlich, dass es noch mehr werden könnte - stieg doch die Zahl der Mitgliedsunternehmen von 30 auf mittlerweile 45. Es sei „davon auszugehen, dass in den nächsten Monaten/Jahren eine Vielzahl weiterer Unternehmen für eine Mitgliedschaft gewonnen werden und damit das Beitragsaufkommen nochmals deutlich gesteigert werden kann“, heißt es in der Mitteilungsvorlage der Stadtverwaltung.


Wenn der Gemeinderat den „relevanten Rahmenbedingungen“ zustimmt, soll die Realisierung des ZPT „unverzüglich in die Wege geleitet werden“. Denn es muss schnell gehen: Der Bewilligungszeitraum - so ist es im Förderbescheid der L-Bank festgelegt -  endet am 30. September 2021. Das externe Projektmanagement-Büro albrings + müller (Stuttgart) - das städtische Fachamt habe „aufgrund fehlender personeller Kalkulation“ die Kostenkalkulation nicht vornehmen können - geht bei der Totalunternehmer-Konzeptvariante von einer 39-monatigen, also gut dreijährigen Projektdauer aus.


Sollte es dazu nicht kommen, käme eine zweite Variante zum Tragen: das „klassisch beschleunigte Terminkonzept“ - eine Ausschreibung zwar ohne Architektenwettbewerb, aber paketweise. Dann allerdings entfiele sowohl die Zeitersparnis als auch der größte Vorteil der Gesamtvergabe: Bezüglich der Gesamtkosten, so die Verwaltung, ergäbe sich bereits vor Abschluss des Vertrags „eine weitgehend verbindliche Kostensicherheit“.

Auszug aus „DGAP-Media“, Pressemitteilung vom 29. Mai 2018 

Publity erwirbt langfristig vollvermietetes Bürozentrum in Krefeld

Die publity AG hat ein aus zwei Gebäuden bestehenden Bürokomplex mit einer vermietbaren Fläche von ca. 15.500 Quadratmeter im rheinischen Krefeld erworben. Beide Objekte sind langfristig bis mindestens 2029 an die Air Liquide Deutschland GmbH vollvermietet. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.


Die im Jahr 1993 errichteten Gebäude sind durch mehrfache Modernisierungsmaßnahmen in einem sehr guten Zustand. Der Standort im frequenzstarken Fütingsweg schließt unmittelbar an einen großzügigen und modernen Gewerbepark an, in dem namhafte Unternehmen angesiedelt sind.


Krefeld liegt im nördlichen Rheinland und ist verkehrstechnisch optimal an das Ruhrgebiet sowie das südliche Rheinland mit den Metropolen Düsseldorf und Köln angeschlossen. Die 225.000 Einwohner große Stadt verfügt über gute Wirtschaftskennziffern und konnte zuletzt durch die anziehenden Mieten und Preise in Düsseldorf deutlich profitieren.


Die Kanzlei CMS Hasche Sigle hat mit einem Team um Lead Partner Frank Schneider die umfassende rechtliche Beratung bei der Transaktion, darunter die Projektsteuerung und die Legal Due Diligence, übernommen. Die albrings + müller ag war verantwortlich für die technische Projektorganisation und die Erstellung der technischen Due Diligence.


„Mit dem Erwerb dieser Immobilie, als 604. Objekt im Asset Management-Portfolio von publity, setzen wir unsere Manage-to-Core Strategie weiter erfolgreich um. Der Standort Krefeld ist dabei für uns sehr attraktiv und wird unter anderem durch die wirtschaftsstarken Städte in der Umgebung auch mittelfristig weiter profitieren", so Thomas Olek, Vorstandsvorsitzender der publity AG.

Auszug aus „Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure e.V.“, Pressemitteilung vom 17. Mai 2018 

Unternehmensbesuch bei der albrings + müller ag

Am Mittwoch, den 16. Mai 2018 besuchten 16 unserer Mitglieder das Unternehmen albrings + müller ag in ihrem Büro.


Mit einer herzlichen Begrüßung durch Frau Tsaponi (Assistentin) wurden wir in einem kleinem, aber sehr modernen Büro willkommen geheißen und durften uns direkt an der Getränketheke bedienen. Nachdem jeder von uns versorgt war, wurden wir im Besprechungsraum persönlich von Steffen Müller (Geschäftsführer) begrüßt. Auf seine einleitenden Worte folgten kurze und eindrucksvolle Präsentationen über die einzelnen Leistungsbereiche des Unternehmens. Junge und dynamische Mitarbeiter konnten uns mit Vorträgen über Investment Management, Projektentwicklung, Unternehmensberatung, Service Development etc. nicht nur begeistern, sondern auch positiv mit neuen beruflichen Möglichkeiten überraschen.


Schon während des letzten Vortrags konnte man das organisierte Catering riechen und so ging es, von dem formellen Teil in ein gemütliches „Get together“ über. Mit Kartoffelsalat, Maultaschen und einem Bier wurde die erste Rückhaltung durchbrochen und schnell mischten sich Studenten und Professionals durch. 


Es wurden nicht nur fachliche und tiefgründige Gespräche geführt, die Mitarbeiter und Herr Müller waren auch für den ein oder andern Spaß zu haben. Die Atmosphäre entwickelte sich zu einem dauerhaften Hoch, sodass die letzten Studenten aber auch Mitarbeiter erst kurz vor neun den Heimweg antraten.


Rückblickend kann man von einem sehr gelungenem Abend sprechen, dass Feedback unserer Studenten war durchweg positiv.


Somit bedanken wir uns recht herzlich bei folgenden Beteiligten: Vielen Dank Herrn Christian Albrings und Herrn Steffen Müller für die Möglichkeit dieser tollen Veranstaltung, allen Mitarbeitern, die sich die Zeit für einen Austausch mit uns Studenten genommen haben, Frau Tsaponi für die einwandfreie Kommunikation und unkomplizierte Planung dieses Events und Elena Müller, welche als Projektleiterin für diese Exkursion verantwortlich war. 

Auszug aus „Stuttgarter Zeitung", 07. Mai 2018

Startschuss für die „OP am offenen Herzen“

Der offizielle Spatenstich für die Neue Mitte Schmiden wird von OB Gabriele Zull, Baubürgermeisterin Beatrice Soltys, Rathausmitarbeitern, Vertretern von Stadtwerken, Gemeinderat und Gewerbeverein mit Blumen und Torte gefeiert.

Eine Webcam auf dem Dach des Nachbarhauses hat den Spatenstich ins Internet übertragen - und wird auch bis zur Fertigstellung der neu gestalteten Ortsmitte in Schmiden online Bilder von der Baustelle senden. Die Zuschauer vor den Bildschirmen haben von oben eine gute Sicht auf das bereits ausgehobene Erdloch und den am Samstag mit Luftballons in den Ortsfarben Blau und Gelb geschmückten Bauzaun rundherum. Die Erleichterung war den Beteiligten anzusehen. Alle sind froh, dass die Neue Mitte Schmiden nach Jahren der Planung, Diskussionen und Vorbereitungen nun endlich realisiert wird. Mit einem gemeinsamen Spatenstich demonstrierten Verwaltung, Gemeinderat und der Gewerbeverein Geschlossenheit.


Fellbachs Oberbürgermeistern Gabriele Zull ist vom Projekt überzeugt. „Es wird was Wunderbares entstehen." 29 Wohnungen in vier Gebäuden, eine Arztpraxis und ein Café sollen Schmidens Ortskern stärken und die Aufenthaltsqualität verbessern. „Es wird keine einfache Zeit, aber wir kriegen das hin, und am Ende werden wir dastehen und sagen, es hat sich gelohnt", erklärte OB Zull mit Blick auf die Bauarbeiten, die auch immer wieder zu Sperrungen führen. Sie jedenfalls freue sich trotz aller Herausforderungen darauf, was bis Ende nächsten Jahres oder Anfang 2020 auf dem länglichen Areal zwischen der Fellbacher Straße und der Butterstraße entstehen wird.


Baubürgermeisterin Beatrice Soltys gab zu, dass mit den Nachbarn in den vergangenen Monaten „heftig gerungen wurde". Das Bauvorhaben mitten im Ort sei wie eine Operation am offenen Herzen. „Wir sind erst auf der ersten Etappe und brauchen einen langen Atem. Aber wir versuchen, für alle miteinander eine gute Lösung zu finden." Mitte Juni sollen die Erdbauarbeiten beginnen. Binnen drei Monaten werden 11 000 Kubikmeter Erde mit Lastwagen über die Butterstraße zu den Deponien gekarrt. Als nächstes entsteht die Schalung für die Tiefgarage mit 20 öffentlichen und 40 privaten Parkplätzen, und im Sommer wird mit dem Rohbau begonnen. Die Wohnhäuser in Holzbauweise sollen ab Herbst gebaut werden. „Für Fellbach ist das ein Experiment."


Mit keinem Wort erwähnte Volker Kurz, der Vorsitzende des Gewerbevereins Schmiden, die anfängliche Enttäuschung über die von den Mitgliedern gewünschte Markthalle, die nicht realisiert wird. Stattdessen sprach er vom großen Wurf, der hier umgesetzt wird. „Wir hatten einen Traum von einer neu gestalteten Ortsmitte mit Platzqualität, die Anfänge waren schwer, viele waren skeptisch, aber am Ende werden alle davon profitieren."


Bis dahin wird die Baustelle die Schmidener noch eine Menge Nerven und einige Umwege kosten. Zumindest wird dafür gesorgt, dass sie optisch etwas hermacht. Nach dem Spatenstich und dem Anschnitt der riesigen Torte mit dem Schmidener Wappen, bepflanzten Mädchen und Jungen viele bunte Gummistiefel mit blühenden Pflanzen, die am Bauzaun zur Fellbacher Straße hin aufgehängt wurden. Und damit die Blumenpracht lange hält, kümmern sich die umliegenden Kindergärten abwechselnd ums Gießen. Wer will, kann auch dies über die Webcam beobachten.

Auszug aus „Immobilienzeitung“, Pressemitteilung vom 25. April 2018 

albrings + müller stellt Frank Bindszus vor

albrings + müller, Stuttgart, hat einen neuen Mitarbeiter: Frank Bindszus. Der 42-Jährige ist zum 1. April 2018 zu seinem neuen Arbeitgeber gestoßen und arbeitet im Bereich Bauherrenvertretung und Service Development. Der Diplomingenieur mit der Fachrichtung Bau kommt von Drees & Sommer. Dort war Bindszus als Senior Projektpartner und Prokurist eine Führungsfigur und baute bis 2016 die Ulmer Niederlassung des Projektmanagers und Beraters auf. Bei albrings + müller firmiert er jetzt als Senior Consultant.

Auszug aus „DGAP-Media“, Pressemitteilung vom 26. April 2018 

Publity erwirbt 3.600 m² großes Future Office in Köln

Die publity AG hat ein modernes und attraktives Bürogebäude in Köln mit bonitätsstarkem Mieter als 603. Objekt für das publity-Portfolio erworben. Die in 2013 umfangreich sanierte Immobilie verfügt über ca. 2.900 Quadratmeter Bürofläche. Zusätzlich verfügt das Objekt über Mietflächen für Fitnessbereiche und Archive. Die Immobilie ist an die Scout24 AG vollvermietet. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
 
Das siebengeschossige Objekt befindet sich auf einem ca. 3.000 m² großen Grundstück im Kölner Stadtteil Mühlheim. Im Innenbereich stehen unter anderem loftartige Großraumbüros und Cafeteriabereiche zur Verfügung. Die Immobilie bietet zudem attraktive Möglichkeiten für die Schaffung weiterer Mietflächen. Der Stadtteil Mülheim ist durch die Ansiedlung der Kreativ- und IT-Branche zunehmend attraktiver für Projektentwickler, wie die FlowFact GmbH als eine 100%ige Tochterfirma der Scout24 AG, geworden.


Die Kanzlei CMS Hasche Sigle hat mit einem Team um Lead Partner Frank Schneider die umfassende rechtliche Beratung bei der Transaktion, darunter die Projektsteuerung und die Legal Due Diligence, übernommen. Die albrings + müller ag war verantwortlich für die technische Projektorganisation und die Erstellung der technischen Due Diligence. Ebenso war die Dr. Lübke & Kelber GmbH bei dieser Transaktion vermittelnd tätig.


„Dieses Objekt ist unsere nunmehr fünfte Immobilie in Köln, einem der Top-Büromärkte. Die Immobilie überzeugt uns durch die moderne Ausstattung und vor allem durch den namhaften und langfristigen Mieter", so Thomas Olek, Vorstandsvorsitzender der publity AG.

Presseinformation der albrings + müller ag

Frank Bindszus verstärkt albrings + müller ag

Seit dem 1. April verstärkt Frank Bindszus das Team der albrings + müller ag im Bereich der Bauherrenvertretung und des Service Development. Der Diplomingenieur mit der Fachrichtung Bau kann auf eine langjährige Berufserfahrung in der Immobilienentwicklung zurückschauen. Zuletzt war der 42-Jährige beim Projektmanager und Berater Drees & Sommer als Senior Projektpartner und Prokurist in der Führungsebene tätig. Bis 2016 baute Bindszus die Niederlassung in Ulm auf. 

Als Projektleiter verantwortete er unter anderem die Steuerung der Baumaßnahmen für das Projekt „Porsche Mission E“ in Zuffenhausen, den Neubau des Verwaltungsbau-Areals in der Eichstraße in Stuttgart sowie den Neubau der Kreissparkasse in Ulm. An der Hochschule Biberach ist er Referent im MBA „Energie- und Gebäudesysteme“.


Als Senior Consultant wird Frank Bindszus bei der albrings + müller ag das Themenfeld der Bauherrenvertretung und des Service Development weiter ausbauen. „Die Kombination aus immobilienwirtschaftlicher und bautechnischer Expertise, der hohe Qualitätsanspruch und die Dynamik haben mich sofort überzeugt“, so Bindszus über seinen neuen Arbeitgeber.

Auszug aus „DGAP-Media“, Pressemitteilung vom 19. April 2018 

Publity erwirbt vollvermietetes Büroobjekt in Ratingen

Die Leipziger publity AG erwirbt das knapp 1.800 qm große Büroobjekt in Ratingen bei Düsseldorf. Das repräsentative Objekt ist langfristig und vollständig an den Weltkonzern ABB Calor Emag Mittelspannungs GmbH vermietet.


Bei dieser dreigeschossigen Immobilie in der Oberhausener Straße in Ratingen handelt es sich um das 602. Objekt, das für das publity-Portfolio erworben wurde. Die 1999 erbaute Immobilie besteht aus einem Grundstück von ca. 4.000 qm, auf dem sich der Gastronomiebereich sowie das Schulungs- und Konferenzzentrum befinden.


Die Stadt Ratingen ist mit rund 88.000 Einwohnern hervorragend an den internationalen Flughafen in Düsseldorf und die großen Autobahnen A44 und A52 gelegen und damit ein international wichtiger Standort für verschiedene namhafte Unternehmen wie Asus, Mitsubishi Electronic Europe und Vodafone.


„Die Stadt Ratingen hat sich bei uns bereits seit langem als Standort etabliert. Nicht umsonst ist dieses Objekt bereits das dritte, das die publity in Ratingen erworben hat“, so Thomas Olek, Vorstandsvorsitzender publity AG.


Die Kanzlei CMS Hasche Sigle hat mit einem Team um Lead Partner Frank Schneider die umfassende rechtliche Beratung bei der Transaktion übernommen, darunter die Projektsteuerung und die Legal Due Diligence. Die albrings + müller ag war verantwortlich für die technische Projektorganisation und die Erstellung der technischen Due Diligence.

Auszug aus „Immobilienbrief Stuttgart“, Pressemitteilung vom 10. April 2018 

Kolb wechselt zu albrings + müller

Als Investmentmanager wird Mario Kolb bei albrings + müller künftig das Mandat der Süddeutschen Krankenversicherung (SDK) mit verantworten. Davor war der Diplom-Kaufmann bei Apleona (ehemals Bilfinger Real Estate) in Frankfurt in der Transaktionsberatung tätig. In Stuttgart sammelte er Berufserfahrung bei Dr. Lübke & Kelber. 

Auszug aus „Thomas Daily Morning News“, Pressemitteilung vom 28. März 2018 

SDK kauft in Augsburg, Stuttgart, Freiburg und Leipzig

Letztes Jahr hat sich die Süddeutsche Krankenversicherung (SDK) eine neue Immobilienstrategie verpasst, nun sind die ersten Käufe perfekt. Mit dem Stuttgarter Immobilienunternehmen albrings + müller, das die SDK als Investmentmanager unterstützt, wurden nun der Kuka-Tower in Augsburg und ein Wohn- und Geschäftshaus in Leipzig erworben. Der Kuka-Tower im Gewerbegebiet Hery Park in Gersthofen bei Augsburg mit ca. 8.864 m² Büro- und Handelsfläche stand zuletzt leer und ist nun fast komplett vermietet, u. a. an die SDK selbst. Die Immobilie in Leipzig bietet ca. 6.000 m² und 76 Wohnungen. Verkäufer war jeweils ein mittelständischer Bestandshalter aus Süddeutschland, SDK wurde bei diesen Deals rechtlich von Clifford Chance beraten. Außerdem übernahm die SDK zwei Büroimmobilien in Freiburg und Stuttgart-Vaihingen, die den Angaben zufolge Platz für 15 bzw. 16 Mieter bieten.

Presseinformation der albrings + müller ag

albrings + müller ag unterstützt SDK bei Immobilienstrategie - Ankäufe in Augsburg und Leipzig

Die albrings + müller ag unterstützt die Süddeutsche Krankenversicherung a.G. (SDK) mit Sitz in Fellbach bei der Umsetzung der Mitte 2017 neu aufgesetzten Immobilienstrategie. Der Investmentmanager aus Stuttgart begleitet dabei sowohl die Entwicklung der Immobilienanlagestrategie als auch die Ankäufe des Investors. Zu den Zielobjekten gehören neben bestehenden Wohnobjekten auch Büroobjekte sowie entwicklungsfähige Wohnbaugrundstücke.


In Gersthofen bei Augsburg erwarb die SDK in diesem Zusammenhang erst kürzlich den fast voll vermieteten „Kuka-Tower“ mit ca. 8.864 m² Büro- und Handelsfläche im Gewerbegebiet Hery Park. In Leipzig investierte sie in ein Wohn- und Geschäftshaus mit insgesamt ca. 6.000 m² und 76 Wohnungen in zentrumsnaher Lage. Verkäufer war jeweils ein mittelständischer Bestandshalter aus Süddeutschland. Im Rahmen dieser Transaktionen wurde die SDK rechtlich und steuerlich von Clifford Chance beraten.


Mitte letzten Jahres hat die albrings + müller ag das Mandat der SDK übernommen und begleitet seitdem vollumfänglich deren gesamten Akquise- und Ankaufsprozess zum Aufbau eines Immobilienportfolios im Wert von ca. 1,2 Mrd. Euro. Die SDK, eine der 15 größten privaten Krankenversicherungen in Deutschland, legt den Fokus nicht auf kurzfristige Wertsteigerungen, sondern hält und plant über einen sehr langen Zeitraum. Dabei realisiert sie Ankäufe mit 100% Eigenkapital.


albrings + müller bieten ihren Kunden vollumfängliche Lösungen für immobilienwirtschaftliche und immobilientechnische Fragestellungen. Neben dem Bereich „Transaktion und Investition“ umfasst das Portfolio die Bereiche „Entwicklung und Innovation“, „Bau und Betrieb“ sowie „Organisation und Prozesse“.

Presseinformation der albrings + müller ag

Mario Kolb wechselt zur albrings + müller ag

Zuwachs bei der albrings + müller ag: Mario Kolb verstärkt seit März dieses Jahres das Team des Stuttgarter Immobilienberaters und -entwicklers im Bereich des Investmentmanagements. Zahlreiche Erfahrungen konnte der studierte Diplom-Kaufmann in den vergangenen zehn Jahren in diversen Fach- und Führungspositionen in der Immobilienwirtschaft sammeln, unter anderem bei der Dr. Lübke und Kelber GmbH in Stuttgart. Dort verantwortete Kolb im Bereich Transaktionsberatung als Senior Consultant verschiedene Projekte und Verkäufe für die Region Stuttgart / Süddeutschland – vom Grundstück bis zur vollvermieteten Büroimmobilie.

Vor seinem Wechsel zur albrings + müller ag war der 37-Jährige bei Apleona GVA Deutschland (ehemals Bilfinger Real Estate) in Frankfurt tätig und im Rahmen der Transaktionsberatung als Associate Director Investment unter anderem für den Auf- und Ausbau des Bereichs Capital Markets in Frankfurt und Süddeutschland zuständig. Kolbs Schwerpunkt lag dabei auf Gewerbeimmobilien für institutionelle Kunden.


Bei albrings + müller verstärkt Mario Kolb als Senior Investmentmanager das Mandat der Süddeutschen Krankenversicherung (SDK), wobei er die Akquise und den Ankauf von Immobilien mitverantworten wird. Gemeinsam mit der albrings + müller ag wird Kolb zudem den Bereich „Transaktion und Investition“ weiter ausbauen. 

Auszug aus „Thomas Daily Morning News“, Pressemitteilung vom 21. Februar 2018 

Art-Invest kauft SZ-Tower von Norges und Axa

Art-Invest Real Estate erwirbt für rd. 244 Mio. Euro den „SZ Tower" in München. Verkäufer ist eine Investorengemeinschaft aus Axa Real Estate Investment Managers und Norges Bank Real Estate Management. Das Gebäude verfügt über 62.200 m² Mietfläche auf 28 Geschossen, die vollständig und langfristig an den Süddeutschen Verlag vermietet sind. Der Kauf erfolgte für eine geschlossene Spezial-Investment-KG, die für mehrere deutsche institutionelle Investoren aufgelegt wurde. Art-Invest wurde rechtlich von Noerr, steuerlich und strukturell von K&L Gates sowie technisch von der albrings + müller ag beraten. Axa und Norges hatten den Büroturm 2013 zum Preis von etwa 164 Mio. Euro erworben. 

Presseinformation der albrings + müller ag

Tobias Kurz wechselt zur albrings + müller ag

Ab Februar dieses Jahres verstärkt Tobias Kurz das Beraterteam der albrings + müller ag in Stuttgart. Tobias Kurz kann auf eine langjährige Erfahrung in diversen Projektleitungs- und Führungspositionen am Immobilienmarkt zurückblicken. Der studierte Betriebswirt mit MBA im Bereich internationales Immobilienmanagement war u. a. als Projektentwickler bei Hochtief Projektentwicklung in Stuttgart tätig. Hierbei verantwortete er z. B. das Projekt Caleido in Stuttgart.

Zuletzt war Kurz bei PUTSCH Immobilien in Stuttgart (Family Office) für die grundsätzliche strategische Ausrichtung des Immobilienbestandes zuständig und begleitete als Prokurist – Asset Management eine Vielzahl an Transaktionen und Projektentwicklungen, z. B. die Wilhelmshöhe in Stuttgart, das Einkaufszentrum West in Tübingen sowie die Grundstücke im PRE-Park Kaiserslautern.


Bei albrings + müller übernimmt Tobias Kurz zunächst als Senior Consultant wichtige Mandate im Bereich der Transaktionsberatung und der Projektentwicklung. Parallel wird er gemeinsam mit albrings + müller eine neue Gesellschaft aufbauen und leiten, die sich primär um die Strukturierung und Wertschöpfung kleiner bis mittlerer Familienvermögen kümmern wird.